Unverhofft schöner Zwischenstopp in Kunming

12. November 2017

Cao war sehr hilfsbereit und stellte sicher, dass wir am Bahnhof auch den richtigen (einzigen) Ausgang fanden. Nach dem Ausgang trennten sich unsere Wege aber, und so machten wir uns alleine auf den Weg zu unserem Hostel. Das Gebäude wo sich das Hostel befand war schnell gefunden, jedoch lies sich aus unserer Adresse nicht ableiten in welchem der drei Eingänge zum Hochhaus das Hostel beherbergt ist, geschweige denn noch in welchem Stockwerk wir aufschlagen mussten. Nach einiger Rumfragerei fanden wir dann im 25zigsten Stock die richtige Tür und traten in ein chinesisches WG-Hostel ein. Es scheint, dass sich die drei jungen Bewohner der Wohnung mit ein paar touristischen Übernachtung ein wenig Extra-Geld verdienen. Auf jedenfall wurde kurz nach unserer Ankunft noch mal schnell das Bad, die Wohnung und unser Zimmer auf Vordermann gebracht. Da wir ohnehin nicht geplant hatten, lange im Zimmer zu sein, war uns die Situation egal.

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Meister Shifu und seine Schüler

9. November 2017 – 11. November 2017

Nachdem wir nicht wie geplant nach Chongqing weiterreisen konnten, beschlossen wir die Stadt auszulassen und gleich nach Chengdu weiterzureisen. Jedoch stellte sich heraus, dass dies komplexer war als gedacht.

Unser neuer Plan war es, mit dem Bus ins nahegelegene Tongren zu fahren (1.5 Stunden Busfahrt) und dort um 12 Uhr in den Zug nach Chongqing zu steigen. In Chongqing wären wir abends in den Zug gestiegen und wären noch vor Mitternacht in Chengdu angekommen. Dumm nur, wenn der Bus nur stündlich fährt und dann noch 2 Stunden braucht, anstatt der angegebenen 1.5 Stunden. So verpassten wir in Tongren unseren ersten Zug um etwa 20 Minuten, was die ganze Reise zum scheitern brachte. Noch dümmer wird es wenn in Tongren für die nächsten 12 Stunden kein einziger weiterer Zug nach Chongqing fährt. Die nächste Option die wir hatten war ein Nachtzug um 23:30 Uhr direkt nach Chengdu. Leider waren dort aber nur noch Sitzplätze verfügbar. Also verbrachten wir 12 Stunden in Tongren (wo es wirklich nichts zu sehen gibt ausser das wir die Attraktion für die Einheimischen waren) und stiegen kurz vor Mitternacht in den Zug, setzen uns auf unseren Sitzplatz und versuchten die Nacht irgendwie zu überstehen.

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Party-Meile trifft auf Altstadt-Charme

6. November 2017 – 8. November 2017

Adam und Ines, welche wir nach Datong in Xi’an wieder getroffen hatten, schrieben uns auf Facebook, dass wir nach Zhangjiajie unbedingt noch nach Fenghuang sollen. Diese kleine Stadt, rund 4 Busstunden entfernt, ist bekannt für seine schöne Altstadt am Fluss. Nach einem kurzen googleup beschlossen wir dieser Empfehlung nachzukommen und fuhren mit dem Bus nach Fenghuang.

Die Busfahrt war ein ausserordentliches Erlebnis. Nach zirka einer Stunde Fahrzeit begann eine Art Verkaufsshow. In einem unglaublichen Tempo und ohrenbetäubender Lautstärke wurden uns in Chinesisch geschätzte 10’000 Wörter pro Minute um die Ohren geworfen. Selbst mit Kopfhörern und Musik war diese Reizüberflutung eine echte Probe für meine Nerven. Gottseidank wars dann nach rund 90 Minuten ausgestanden und für die restlichte Fahrzeit kehrte wieder Ruhe ein.

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Pandora wir kommen!

31. Oktober 2017 – 5. November 2017

Die Reise von Huangshan führte über Changsha nach Zhangjiajie. Die Zugfahrt nach Changsha war kurz, jedoch abends, daher übernachteten wir einmal in Changsha. Der Zug von Changsha nach Zhangjiajie war einmal mehr ein normaler Zug (kein Schnellzug), wo man mit mehr Chinesen als Sitzplätzen im Zug reist. Für die Chinesen muss es einfach sehr spannend und toll sein, wenn westliche Touristen ihre Nudelsuppe im Zug essen/schlürfen. 🙂 Wir wurden einmal wieder stark beobachtet.

In Zhangjiajie hatten wir aufgrund chilenischer Empfehlung in einem Hotel in der Nähe des Bahnhofes und Busbahnhofes gebucht. Dies stellte sich, wie behauptet, auch als sehr gut heraus. Der Besitzer spricht gut Englisch und hilft extrem gerne bei den Buchungen der Aktivitäten.

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Gelbe Berge und unzählige Treppenstufen

27. Oktober 2017 – 30. Oktober 2017

In Huangshan kamen wir wieder spät abends am Bahnhof an. Leider war er weiter von der Stadt entfernt, als wir erwartet haben. Daher nahmen wir einfachheitshalber ein Taxi, welches uns auch gut und günstig zur Unterkunft brachte. Das Hostel war auf 4 Stöcken aufgebaut und hatte zwei Aussen-Terrassen an. Huangshan hat eine tolle „alte Strasse“, in welcher man gut hinauf und hinab schlendern kann. 🙂
Es ist auch für chinesische Touristen ein sehr beliebtes Ziel. Weiter ist die Flusspromenade sehr zu empfehlen. Dies entdeckten wir alles am ersten Tag in Huangshan und wir planten unsere Reise in die Yellow Mountains, ein Nationalpark mit steilen, hohen Bergen.

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In ruhigeren Gewässern unterwegs

23. Oktober 2017 – 26. Oktober 2017

Unsere Busfahrt von Shanghai nach Nanxun war sehr gemütlich. Bei den Langdistanz-Bussen in China ist es wie an einem Bahnhof. Man sitzt in einer Wartehalle und die Busse fahren von einem Gate. Da sich die Gate-Nummer auf dem Ticket befindet und jeweils vor dem Einstieg die Anzeige-Tafel an diesem Gate die Abfahrtszeit anzeigt, kann eigentlich fast nichts schief laufen. Auch wenn man keines der anderen Zeichen auf der Anzeige-Tafel verstehen kann. 😉

Nanxun ist ein kleines Städtchen in der Nähe von Shanghai und bekannt für seine Altstadt, die von einem Wasserkanal durchzogen ist. Es gibt rund um Shanghai einiger dieser Städtchen und Nanxun soll das Schönste und gleichzeitig am wenigsten touristisch sein.

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Skyline und kulinarische Höhenflüge

16. Oktober 2017 – 22. Oktober 2017

Auch mit einer Geschwindigkeit von über 300km/h dauerte die Stecke Xi’an nach Shanghai 6 Stunden. Dort angekommen ging es mit der Metro ins Stadtzentrum. Unser Hotel war ziemlich zentral gelegen, so dass wir am Abend noch gemütlich zum „Bund“ , die Fluss-Promenade, laufen konnten. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Skyline von Shanghai. Die ebenfalls bekannte Einkaufsstrasse „Nanjing Road“  liegt zwischen Bund und Volksplatz, welcher auch sehr nah bei unserem Hotel lag, so konnten wir gemütlich dieser Strasse entlang schlendern und in einem kleinen Restaurant etwas zu Abend essen. Die Reisetage sind immer etwas anstrengender und so beschlossen wir schon früh wieder zurück ins Hotel zu gehen und uns Schlaf zu gönnen.

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Die Armee aus gebrannter Erde

12. Oktober 2017 – 15. Oktober 2017

Angekommen in Xi’an nahmen wir den Weg zum Hostel zu Fuss in Angriff. Leider war unsere Markierung auf der Karte etwas ungenau und wir mussten in einem Kleider-Geschäft nach Hilfe fragen. Eine Angestellte half uns das Hostel zu finden und begleitete uns auch gleich zur richtigen Adresse. Dort angekommen bekamen wir schnell ein ungutes Gefühl: keine Beleuchtung, Baulärm und keine Person an der Rezeption. Unser Hostel war im Umbau!

Notgedrungen stolperten wir in ein nahgelegenes Hotel und fragten für WiFi. Ein neues Hostel war glücklicherweise schnell gefunden und es war sogar in der Nähe. An der Rezeption des Hostels half uns die Chinesin mit vielen Informationen. Zum Beispiel schafften wir es am nächsten Tag, zusammen mit einem holländischen Paar, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Terra-Kotta Armee. Unser erster öffentlicher Bus in China! 🙂

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Ni hao – Willkommen in China

5. Oktober 2017 – 11. Oktober 2017

China ist riesig, vielfältig und stets im Wandel, jeder Besuch ist ein Abenteuer.

So beschreibt LonelyPlanet China. Wir waren unglaublich gespannt auf dieses fremde Land. Werden sich unsere vielen Vorurteile bestätigen? Verstehen sie unsere Gestik? Wie kommen wir sprachlich zurecht?

Grenzübertritt nach China

Bis zum Grenzübergang Mongolei – China blieben wir wach, wir wollten zusehen, wie Sie die Fahrgestelle unserer Züge wechselten, da China andere Schienensysteme benutzt. Dies dauerte allerdings eine gefühlte Ewigkeit, da sie jeden Waggon einzeln trennten und in die Rangierhalle fuhren. Die Passkontrolle fand kurz und schmerzlos vor diesem Ereignis statt. Danach gab’s eine erstaunlich ruhige Fahrt nach Peking. Am Morgen traf ich Philipp auf dem Gang, er bestaunte bereits die vielen fleissigen Arbeiter. Im Gegensatz zur Mongolei sah man nun Dörfer und auch schöne Fluss- und Hügellandschaften.

In Peking teilten wir vier uns ein Taxi zu unseren Hostels. Nachmittags schlenderten Cornel und ich durch die Hutongs (kleine Gassen/Altstadt) und besichtigten den Glocken- und Trommelturm.

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Toller Abschluss in der Mongolei

28. September 2017 – 4. Oktober 2017

Nach dieser sehr interessanten und erlebnisreichen Tour durch die Zentralmongolei gaben wir uns zuerst einmal einen Tag Pause, an welchem wir jedoch die nächsten Übernachtungen planten und uns Informationen über weitere Ausflugsmöglichkeiten holten. Khanda hatte uns am letzten Tag angeboten, bei ihr übernachten zu können. Dieses Angebot nahmen wir gerne an. Weiter hatten wir bereits vor der ersten Tour mit Ojuka Kontakt.
Ojuka war die Reiseleiterin meiner Eltern in der Mongolei, als sie mit der transmongolischen Eisenbahn von Moskau nach Peking unterwegs waren. Nach ihrer Reise besuchte Ojuka auch das World Vision Patenkind meiner Eltern, um den aufwendigen Papierkram zu ersparen. Auf diese gute Verbindung konnten wir nun aufbauen. 🙂

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