Toller Abschluss in der Mongolei

Nach dieser sehr interessanten und erlebnisreichen Tour durch die Zentralmongolei gaben wir uns zuerst einmal einen Tag Pause, an welchem wir jedoch die nächsten Übernachtungen planten und uns Informationen über weitere Ausflugsmöglichkeiten holten. Khanda hatte uns am letzten Tag angeboten, bei ihr übernachten zu können. Dieses Angebot nahmen wir gerne an. Weiter hatten wir bereits vor der ersten Tour mit Ojuka Kontakt.
Ojuka war die Reiseleiterin meiner Eltern in der Mongolei, als sie mit der transmongolischen Eisenbahn von Moskau nach Peking unterwegs waren. Nach ihrer Reise besuchte Ojuka auch das World Vision Patenkind meiner Eltern, um den aufwendigen Papierkram zu ersparen. Auf diese gute Verbindung konnten wir nun aufbauen. 🙂

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Wie einst Dschingis Kahn

Der dritte Tag brach an und es herrschten frostige Temperaturen, die von einem rauen Wind begleitet wurden. Da waren wir schon sehr froh, dass wir von unseren Guides den sogenannten Deel, den traditionellen mongolischen Mantel, ausleihen durften.
Ausgerüstet mit traditioneller Kleidung, hoch zu Ross sitzend, sahen wir uns schon als Dschingis Kahn und genau so ritten wir auch über das Land. Am Abend zuvor wurden unsere Guides nämlich telefonisch informiert, dass wir noch zu einem Treffen mit der Inhaberin der Firma verabredet sind. Und so wollte sich Tsinde von der besten Seite zeigen und wir ritten Kopf an Kopf im Galopp auf die Fahrzeuge zu, die am Treffpunkt versammelt waren.

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Tschu! Tschu! Tschu!

Endlich! Nach diesen anstrengenden Tagen (physisch und mental) konnten wir heute auf unsere Pferde aufsteigen. Gemütlich trotteten wir die ersten Kilometer auf dem Pferderücken durch die Ebene des Orkhon-Tals hoch zum „Roten Wasserfall“. Da das Wetter heute mitspielte und die Sonne vom Himmel strahlte und die Temperaturen sehr angenehm waren, fühlten wir uns wie Könige.
Die Angewöhnung an die Pferde ging schnell von statten. Die Pferde werden im Western-Stil geritten: die Zügel hält man mit der linken Hand und die Richtung wird „verkehrt“ herum gezeigt. Zieht man am rechten Zügel geht das Pferd nach links. Da man die Zügel mit einer Hand hält ist es sehr intuitiv. Auf die Seite welche man reiten will, zu der Seite geht man mit der Zügelhand. Sogar ich, fand mich sehr schnell damit zurecht und es sieht halt auch verdammt viel cooler aus! 😀

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Das Wandern ist des Müllers Unlust

Am Abend im Jurten-Camp wuchs unsere Truppe noch um eine Person: Tsinde, unser „Horseman“, erreichte pünktlich zum Nachtessen das Jurten-Camp. Nach unserer ersten Nacht in der Jurte starteten wir top motiviert mit wandern. Die Aufgabe von Tsinde war es Khanda den Weg ins Orkhon-Tal zu zeigen. Da er jedoch mit dem Töff angereist war, bedeutete das auch, dass wir immer entlang der Strassen „wanderten“. Wobei unser Fahrer Tsaya und unser Horseman Tsinde immer wieder an uns vorbeifuhren und wieder auf uns warteten. Also unsere Vorstellung vom Wandern war schon eine Andere. 🙂

Khanda erzählte uns wie es auch schon vorgekommen ist, dass ein Guide seine Touristen verloren hat. Auf der Strasse wo man mindestens 5km weiter sieht, kann das nicht passiert sein. Es scheint, dass es durchaus noch andere Wege geben muss, um die Wanderstrecke zurückzulegen. Janu… wir legten brav unsere ca. 18 km zu Fuss zurück. Auch am nächsten Tag legten wir weitere 20 km zu Fuss zurück. Unsere Motivation wurde aber mit jedem Kilometer kleiner und kleiner.

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Erste Tage in der Mongolei

Nach unserem kurzen Flug in die Mongolei und der spätnächtlichen Ankunft in unserem Hotel hatten wir einen ersten Tag den wir in der Hauptstadt Ulan-Bator verbringen konnten. Dieser war auch nötig, denn wir waren noch nicht komplett ausgerüstet für die bevorstehende Wander- & Reittour.
In Ulan-Bator gibt es aber glücklicherweise einige Geschäfte in denen man sein Geld ausgeben darf. Und so konnte ich mich noch mit langer Unterwäsche für die kalten Nächte eindecken. Auch Anja wollte auf Nummer sicher gehen und kaufte sich noch eine warme Daunenjacke. Das Preisniveau ist überraschend tief – auch für westliche Marken bezahlt man hier fast nur die Hälfte. Sofern man die Ware auch im Department Store einkauft, kann man sich der Originalität auch sicher sein.
Was für uns erschwinglich ist, ist für einen durchschnittlichen Verdienst in der Mongolei jedoch eine Ausnahme-Investition (Zirka 600 CHF/Monat).

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Ulan Ude – letzter Stopp in Russland

Wir stiegen morgens in Irkutsk in den Zug ein und fuhren ca. 7 Stunden nach Ulan Ude. Unsere Nachbarn im Zug waren zwei Chinesen. Sie waren sehr interessiert an Cornel’s Rubiks-Cube.

Unserer Meinung nach hätten wir Ulan Ude auch auslassen können. Das Hotel war nicht sehr speziell und die Fussgängerzone, das Must-See gemäss unserer russischen Bekanntschaft Nadja, war relativ klein und herzig. Glücklicherweise hatten wir ja schliesslich für die Stadt auch nur einen Abend Zeit, also alles noch ok.

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Der grösste Süsswasser-See der Welt

Bereits Jekaterinburg gehört zur Region Sibirien, jedoch hier in Irkutsk ist man definitiv angekommen. Die Landschaft hat sich doch sehr verändert. Auch die Temperaturen, obwohl wir nur östlich gereist sind, sind gesunken. Ob dies am See oder an der fortschreitenden Jahreszeit liegt, können wir nicht genau sagen. Auf jeden Fall haben wir uns in Irkutsk zuerst einmal auf die Suche nach dem Tourist Information Center gemacht, um die nächsten Tage zu planen. Im Internet findet man leider nur wenige Informationen auf Englisch und unser  Russisch ist leider noch nicht so fortgeschritten. 😉

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Einsteigen in die transibirische Eisenbahn

Nun geht der schon langanhaltende Traum in Erfüllung; wir begehen uns zum Kasaner Bahnhof in Moskau und besteigen die transibirische Eisenbahn am 29. August 2017! 😉

Es handelt sich um den Zug Nr 118E. Die Fahrt dauert 26 Stunden und 44 Minuten, d.h. wir steigen gegen 13 Uhr ein und erreichen unser Ziel Jekaterinburg am nächsten Tag gegen 16 Uhr. Noch sind die Zeitangaben einfach, denn alle Zugangaben werden in Russland in Moskauer Zeit angegeben, dies wird uns noch etwas in Verwirrung bringen, da auch alle Bahnhofsuhren in Moskauer Zeit ticken. Im Zug treffen wir auf Igor und seinen Vater Andrey. Wir kommen schnell ins „Gespräch“ und unterhalten uns in einem Gemisch von Englisch und Gestikulation! Die Beiden nehmen Sich sogar die Mühe uns ein russisches Kartenspiel beizubringen. Wir revanchieren uns dann damit, dass wir Igor (10-jährig) das Spiel „Tschau Sepp“ mit den Schweizer-Karten beibringen.

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Russland ist ein schönes Land…

Wer kennt den Song von Dschingis Kahn nicht… 😉

Im Privat-Jet nach Russland

Gegen Mittag machten wir uns auf an den Flughafen. Beinahe hätten wir unseren Flieger verpasst. In der Annahme, dass das Boarding in der Regel bis zu 30 Minuten braucht, nahmen wir es mit der Zeit nicht so streng. Überrascht von einer zusätzlichen Pass-Kontrolle wurde es dann sehr knapp – auf der Anzeigetafel wurde bereits „Gate closing“ angezeigt.

Am Gate angekommen, wartete ein Bus mit etwa 20 Leuten auf uns und es stellte sich heraus, dass das alle Passagiere für den Flug nach St. Petersburg waren.
Der Flieger – in der Grösse eines Privat-Jets hob trotzdem noch pünktlich ab und brachte uns sicher nach Russland.

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Durch Dänemark mit der Fähre nach Norwegen

Nach Hamburg stand Flensburg auf dem Programm. Die Verlockung war gross, die von CHern Nummernschildern gesammelten Punkte auf den deutschen Autobahnen zu löschen, jedoch war das Städtchen zu schön, um uns für solche Dinge Zeit nehmen zu können. Wir waren total überrascht über den kleinen Hafen und die Quartiersträsschen, in denen die Zeit stehen geblieben schien.

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