Meister Shifu und seine Schüler

9. November 2017 – 11. November 2017

Nachdem wir nicht wie geplant nach Chongqing weiterreisen konnten, beschlossen wir die Stadt auszulassen und gleich nach Chengdu weiterzureisen. Jedoch stellte sich heraus, dass dies komplexer war als gedacht.

Unser neuer Plan war es, mit dem Bus ins nahegelegene Tongren zu fahren (1.5 Stunden Busfahrt) und dort um 12 Uhr in den Zug nach Chongqing zu steigen. In Chongqing wären wir abends in den Zug gestiegen und wären noch vor Mitternacht in Chengdu angekommen. Dumm nur, wenn der Bus nur stündlich fährt und dann noch 2 Stunden braucht, anstatt der angegebenen 1.5 Stunden. So verpassten wir in Tongren unseren ersten Zug um etwa 20 Minuten, was die ganze Reise zum scheitern brachte. Noch dümmer wird es wenn in Tongren für die nächsten 12 Stunden kein einziger weiterer Zug nach Chongqing fährt. Die nächste Option die wir hatten war ein Nachtzug um 23:30 Uhr direkt nach Chengdu. Leider waren dort aber nur noch Sitzplätze verfügbar. Also verbrachten wir 12 Stunden in Tongren (wo es wirklich nichts zu sehen gibt ausser das wir die Attraktion für die Einheimischen waren) und stiegen kurz vor Mitternacht in den Zug, setzen uns auf unseren Sitzplatz und versuchten die Nacht irgendwie zu überstehen.

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Party-Meile trifft auf Altstadt-Charme

6. November 2017 – 8. November 2017

Adam und Ines, welche wir nach Datong in Xi’an wieder getroffen hatten, schrieben uns auf Facebook, dass wir nach Zhangjiajie unbedingt noch nach Fenghuang sollen. Diese kleine Stadt, rund 4 Busstunden entfernt, ist bekannt für seine schöne Altstadt am Fluss. Nach einem kurzen googleup beschlossen wir dieser Empfehlung nachzukommen und fuhren mit dem Bus nach Fenghuang.

Die Busfahrt war ein ausserordentliches Erlebnis. Nach zirka einer Stunde Fahrzeit begann eine Art Verkaufsshow. In einem unglaublichen Tempo und ohrenbetäubender Lautstärke wurden uns in Chinesisch geschätzte 10’000 Wörter pro Minute um die Ohren geworfen. Selbst mit Kopfhörern und Musik war diese Reizüberflutung eine echte Probe für meine Nerven. Gottseidank wars dann nach rund 90 Minuten ausgestanden und für die restlichte Fahrzeit kehrte wieder Ruhe ein.

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In ruhigeren Gewässern unterwegs

23. Oktober 2017 – 26. Oktober 2017

Unsere Busfahrt von Shanghai nach Nanxun war sehr gemütlich. Bei den Langdistanz-Bussen in China ist es wie an einem Bahnhof. Man sitzt in einer Wartehalle und die Busse fahren von einem Gate. Da sich die Gate-Nummer auf dem Ticket befindet und jeweils vor dem Einstieg die Anzeige-Tafel an diesem Gate die Abfahrtszeit anzeigt, kann eigentlich fast nichts schief laufen. Auch wenn man keines der anderen Zeichen auf der Anzeige-Tafel verstehen kann. 😉

Nanxun ist ein kleines Städtchen in der Nähe von Shanghai und bekannt für seine Altstadt, die von einem Wasserkanal durchzogen ist. Es gibt rund um Shanghai einiger dieser Städtchen und Nanxun soll das Schönste und gleichzeitig am wenigsten touristisch sein.

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Skyline und kulinarische Höhenflüge

16. Oktober 2017 – 22. Oktober 2017

Auch mit einer Geschwindigkeit von über 300km/h dauerte die Stecke Xi’an nach Shanghai 6 Stunden. Dort angekommen ging es mit der Metro ins Stadtzentrum. Unser Hotel war ziemlich zentral gelegen, so dass wir am Abend noch gemütlich zum „Bund“ , die Fluss-Promenade, laufen konnten. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Skyline von Shanghai. Die ebenfalls bekannte Einkaufsstrasse „Nanjing Road“  liegt zwischen Bund und Volksplatz, welcher auch sehr nah bei unserem Hotel lag, so konnten wir gemütlich dieser Strasse entlang schlendern und in einem kleinen Restaurant etwas zu Abend essen. Die Reisetage sind immer etwas anstrengender und so beschlossen wir schon früh wieder zurück ins Hotel zu gehen und uns Schlaf zu gönnen.

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Die Armee aus gebrannter Erde

12. Oktober 2017 – 15. Oktober 2017

Angekommen in Xi’an nahmen wir den Weg zum Hostel zu Fuss in Angriff. Leider war unsere Markierung auf der Karte etwas ungenau und wir mussten in einem Kleider-Geschäft nach Hilfe fragen. Eine Angestellte half uns das Hostel zu finden und begleitete uns auch gleich zur richtigen Adresse. Dort angekommen bekamen wir schnell ein ungutes Gefühl: keine Beleuchtung, Baulärm und keine Person an der Rezeption. Unser Hostel war im Umbau!

Notgedrungen stolperten wir in ein nahgelegenes Hotel und fragten für WiFi. Ein neues Hostel war glücklicherweise schnell gefunden und es war sogar in der Nähe. An der Rezeption des Hostels half uns die Chinesin mit vielen Informationen. Zum Beispiel schafften wir es am nächsten Tag, zusammen mit einem holländischen Paar, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Terra-Kotta Armee. Unser erster öffentlicher Bus in China! 🙂

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Wie einst Dschingis Kahn

25. September 2017 – 27. September 2017

Der dritte Tag brach an und es herrschten frostige Temperaturen, die von einem rauen Wind begleitet wurden. Da waren wir schon sehr froh, dass wir von unseren Guides den sogenannten Deel, den traditionellen mongolischen Mantel, ausleihen durften.
Ausgerüstet mit traditioneller Kleidung, hoch zu Ross sitzend, sahen wir uns schon als Dschingis Kahn und genau so ritten wir auch über das Land. Am Abend zuvor wurden unsere Guides nämlich telefonisch informiert, dass wir noch zu einem Treffen mit der Inhaberin der Firma verabredet sind. Und so wollte sich Tsinde von der besten Seite zeigen und wir ritten Kopf an Kopf im Galopp auf die Fahrzeuge zu, die am Treffpunkt versammelt waren.

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Tschu! Tschu! Tschu!

23. September 2017 – 24. September 2017

Endlich! Nach diesen anstrengenden Tagen (physisch und mental) konnten wir heute auf unsere Pferde aufsteigen. Gemütlich trotteten wir die ersten Kilometer auf dem Pferderücken durch die Ebene des Orkhon-Tals hoch zum „Roten Wasserfall“. Da das Wetter heute mitspielte und die Sonne vom Himmel strahlte und die Temperaturen sehr angenehm waren, fühlten wir uns wie Könige.
Die Angewöhnung an die Pferde ging schnell von statten. Die Pferde werden im Western-Stil geritten: die Zügel hält man mit der linken Hand und die Richtung wird „verkehrt“ herum gezeigt. Zieht man am rechten Zügel geht das Pferd nach links. Da man die Zügel mit einer Hand hält ist es sehr intuitiv. Auf die Seite welche man reiten will, zu der Seite geht man mit der Zügelhand. Sogar ich, fand mich sehr schnell damit zurecht und es sieht halt auch verdammt viel cooler aus! 😀

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Erste Tage in der Mongolei

15. September 2017 – 17. September 2017

Nach unserem kurzen Flug in die Mongolei und der spätnächtlichen Ankunft in unserem Hotel hatten wir einen ersten Tag den wir in der Hauptstadt Ulan-Bator verbringen konnten. Dieser war auch nötig, denn wir waren noch nicht komplett ausgerüstet für die bevorstehende Wander- & Reittour.
In Ulan-Bator gibt es aber glücklicherweise einige Geschäfte in denen man sein Geld ausgeben darf. Und so konnte ich mich noch mit langer Unterwäsche für die kalten Nächte eindecken. Auch Anja wollte auf Nummer sicher gehen und kaufte sich noch eine warme Daunenjacke. Das Preisniveau ist überraschend tief – auch für westliche Marken bezahlt man hier fast nur die Hälfte. Sofern man die Ware auch im Department Store einkauft, kann man sich der Originalität auch sicher sein.
Was für uns erschwinglich ist, ist für einen durchschnittlichen Verdienst in der Mongolei jedoch eine Ausnahme-Investition (Zirka 600 CHF/Monat).

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Russland ist ein schönes Land…

21. August 2017 – 28. August 2017

Wer kennt den Song von Dschingis Kahn nicht… 😉

Im Privat-Jet nach Russland

Gegen Mittag machten wir uns auf an den Flughafen. Beinahe hätten wir unseren Flieger verpasst. In der Annahme, dass das Boarding in der Regel bis zu 30 Minuten braucht, nahmen wir es mit der Zeit nicht so streng. Überrascht von einer zusätzlichen Pass-Kontrolle wurde es dann sehr knapp – auf der Anzeigetafel wurde bereits „Gate closing“ angezeigt.

Am Gate angekommen, wartete ein Bus mit etwa 20 Leuten auf uns und es stellte sich heraus, dass das alle Passagiere für den Flug nach St. Petersburg waren.
Der Flieger – in der Grösse eines Privat-Jets hob trotzdem noch pünktlich ab und brachte uns sicher nach Russland.

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Am Plattdeutschen Strand

7. August 2017 – 13. August 2017

Wir sind nun schon einige Kilometer in den Norden gefahren und es fühlt sich immer noch an wie Urlaub. Aktuell logieren wir gerade in Flensburg an der Grenze zu Dänemark. Die Hotelübernachtungen sind in Deutschland etwas günstiger und die Reise nach Hirtshals (Dänemark), wo uns die Fähre nach Norwegen bringt, ist in einem Tag gut machbar. Aber erstmal der der Reihe nach …

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