Im Süden von Vietnam angelangt

15. Dezember 2017 – 19. Dezember 2017

Nach Mui Ne gings auch schon zum letzten Stopp unserer Reise in Vietnam, nämlich Saigon, oder wie die Stadt offiziell heisst: Ho-Chi-Minh-City. Nachdem wir von einer eher ländlichen Gegend wieder in der Stadt ankamen wurden wir wieder einmal vom gewaltigen Rollerverkehr in Vietnam überwältigt.

Eines der bekanntesten Sightseeings in Saigon sind die Cu Chi Tunnels aus der Zeit des Vietnamkriegs. Wir buchten einen Halbtagestrip zu den Cu Chi Tunnels und mussten feststellen, dass die Vinh Moc Tunnels viel eindrücklicher waren. Die Tunnels hier sind einfach zu touristisch und wir konnten die Tunnels viel weniger erleben. Das spannendste und zugleich auch touristischste Angebot ist die Schiessanlage, wo man für viel Geld mit dem Waffenarsenal aus der Kriegszeit „rumballern“ darf. Ein Schuss kostet einen ganzen Dollar. Wir verzichteten.

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Endlich Ferien! ;-)

9. Dezember 2017 – 14. Dezember 2017

Nach Hoi An war für uns Nha Trang geplant, für das gings mit dem Taxi nach Danang und dort stiegen wir in den Nachtzug. Die Fahrt war relativ kurz und deshalb kamen wir schon früh am Morgen an. Nha Trang ist bekannt für seine russischen Gäste. Zuerst haben wir uns auch überlegt es auszulassen, aber wir blieben bei unserem ursprünglichen Plan, ein paar Nächte hier in Nha Trang und ein paar Nächte in Mui Ne verbringen, welche mehrheitlich für Strandferien bekannt sind.

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Über den Wolkenpass nach Hoi An

6. Dezember 2017 – 8. Dezember 2017

Wie mit dem Hotel abgemacht stand der Roller am frühen Morgen bereit. Wir testeten kurz ob alles wie gewünscht funktioniert und machten uns dann auf den Weg nach Hoi An. Das Wetter war wie vorausgesagt: bewölkt, aber kein Regen. Und glücklicherweise waren auch die Strassen bereits getrocknet.

Da wir nur die 80 Kilometer nach Hoi An vor uns hatten, beschlossen wir noch ein paar Sightseeings in Hué nachzuholen und machten noch einen Abstecher zum Grab von Duc Toc. Ich glaube, ich baue mir auch eine schöne Tempelanlage um mein Grab herum. 😉

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Die verbotene Stadt in Vietnam

5. Dezember 2017

Im Hotel von Dong Hoi buchten wir für die Fahrt nach Hué eine Tour. Die Verbindung aus Reisen und Sightseeing machten für uns Sinn. Mit einem PW und einem britischen Paar wurden wir von unserem Fahrer in die demilitarisierte Zone gefahren. Zuerst machten wir Stopp in einer Bunkeranlagen der Vietnamesen. Gebaut zur Verteidigung der Küste buddelten Sie ein mehrere Kilometer langes Tunnelsystem mit mehreren „Stockwerken“, Wohnräumen für die Zivilisten, Krankenzimmer, Operationssaal und Besprechungszimmer. Alles unter Tage und gerade so gross wie absolut notwendig. Für 1.85 Meter Körpergrösse waren diese Gänge und Räume definitiv nicht gebaut. In gebückter Haltung liefen wir ein paar hundert Meter unter Tage, vorbei an überfluteten Treppenabgängen in tiefere Stockwerke, Wohnräumen kaum grösser als 3m2 und dem Besprechungsraum wo mithilfe eines Fahrrades Licht erzeugt wurde. Mehrere Jahre hatte die Bevölkerung in diesen Tunneln gelebt – ihre einzige Überlebenschance gegen die Bomben der Amerikaner.

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Auf der Suche nach den Fraggles

3. Dezember 2017 & 4. Dezember 2017

Dong Hoi überraschte uns gleich zu Beginn: im Hotel erhielten wir ein „Upgrade“ und wurden gleich in ein besseres Hotel umquartiert. Mit dem Roller und den schweren Rucksäcken wurden wir die rund 200 Meter auf dem Sozius chauffiert. Weiter war die Rezeption sehr freundlich und überaus engagiert, dass wir auch sicher was leckeres zu Essen kriegten. Aus einer Liste von Empfehlungen entschieden wir uns für das Tree Hugger Café.
Dieses kleine, liebevoll eingerichtete Café brachte uns nicht nur sehr leckeres Essen, sondern überraschte auch mit äusserst guten Preisen und einer gemütlichen Atmosphäre. Wir fühlten uns in Dong Hoi gleich von Anfang an sehr wohl.

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Durch die Karstlandschaft mit dem Ruderboot

1. Dezember 2017 & 2. Dezember 2017

Nachdem wir spät abends in Hanoi den Bus bestiegen, wurden wir nochmals in einen anderen Bus umgeladen. Für unsere nur 1 ¼ stündige Fahrt wurden wir gar im Schlafbus untergebracht. Ziemlich unnötig, aber gar nicht mal so ungemütlich. In Ninh Binh angekommen lud uns der Bus gleich um die Ecke vom Hotel aus und wir marschierten zu Fuss zum Hotel. Das Hotel war überraschend gross, aber nicht sehr ausgelastet. Das stellten wir am nächsten Morgen beim Frühstücksbuffet fest. Neben uns war nur noch eine weitere Familie mit einem Kind am essen. Für den Tag mieteten wir uns einen Roller und machten die Umgebung unsicher.

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Schienen durch Hanoi – Schiffe in der Halong Bucht

27. November 2017 – 31. November 2017

Der Flug von Hong Kong nach Vietnam war wie angedacht problemlos, ausser die Beinfreiheit bei Jet Star lässt etwas zu wünschen übrig. In Hanoi angekommen mussten wir uns zuerst einmal um das „Visa on Arrival“ kümmern, was problemlos war, jedoch zeitaufreibend. Schön war, dass man sogar mit Foto auf einem Bildschirm erschien, wenn man an der Reihe ist. Unser Gepäck war also schon lange alleine auf dem Förderband, als wir es endlich abholen konnten. Cornel hatte in Absprache mit unserem Hotel einen Abhol-Service engagiert, der uns auch tatsächlich mit Namensschild am Flughafen abholte. Das ich John Anh war, spielte ja nicht wirklich eine Rolle. 🙂

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Beide Welten vereint in Hongkong

22. November 2017 – 26. November 2017

Die Einreise nach Hongkong war komplizierter als gedacht, die vielen unterschiedlichen Bahnhöfe sorgten bei uns für Verwirrung. Wir hatten das Zugticket nach Shenzhen direkt bei Ankunft in Guangzhou gekauft und ab diesem Bahnhof fährt der Zug zum nördlichsten Bahnhof von Shenzhen, dies hiess folgendes: Wir mussten nach Ankunft in Shenzhen zuerst noch eine Stunde die Metro zum richtigen Bahnhof nehmen, dann aus China offiziell ausreisen (was leider lange nicht so gut beschildert war, wie wir es erwartet hatten) und nach Hongkong einreisen (was dagegen wieder sehr einfach war). Nach der offiziellen Einreise nach Hongkong, was nicht visapflichtig ist und die Beamten Freude an Cornel’s Ukulele hatten :-), gings wieder in die Subway für weitere 40 Minuten bis zur Station, wo unser Hotel war. Also ihr seht, es waren viele Stunden vergangen seit wir in Guangzhou abgereist waren, obwohl die eigentliche Zugfahrt nur ca. 30 Minuten war.

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Durchfahrt bis Shenzhen mit Stopp in Guilin

19. November 2017 – 21. November 2017

Nach einem letzten Tag in der wirklich schönen Altstadt von Lijiang ging es abends in den Nachtzug nach Kunming. Dieses Mal hatten wir „Hard Sleeper“ gebucht, was bedeutete, dass wir total 6 Betten in einem Abteil hatten. Und Abteil ist übertrieben, der ganze Wagon ist nur durch die Wände der Betten aufgeteilt. Wir hatten aber einmal mehr Glück, die Leute im Zug waren nett und, wenn ich das sagen darf, sauber. 🙂

Leider hatten wir in Kunming keine Zeit Cao zu treffen, als wir um ca. 5 Uhr morgens ankamen, suchten wir einen öffentlichen Bus, der uns zum Schnellzug-Bahnhof brachte. Diese Fahrt dauerte noch ca. eine Stunde und wir kamen nur wenige Minuten vor dem Boarding des Zuges an. Hinzu kam, das wir gefühlte 20 Minuten um den Bahnhof herumlaufen mussten um von der Busstation zum Eingang der Bahnhofshalle zu gelangen. So abartig gross war dieser Bahnhof!

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Wo der Tiger dem Jäger entkam

13. November 2017 – 18. November 2017

Nachdem wir in unserem WG-Hostel überraschend gut geschlafen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Da wir die Unterkunft nahe am Bahnhof gewählt hatten, war dies nur ein kurzer Fussmarsch. Mit dem Zug fuhren wir dann sieben Stunden nach Lijiang wo wir etwa um 17 Uhr ankamen. Überraschend trafen wir im Zug auf Ela. Die Engländerin hatten wir in Chengdu im Hostel kennengelernt. Zusammen teilten wir uns das Taxi. Leider war die Adresse unseres Hotels auf Hotels.com wieder einmal kreuzverkehrt und wir landeten am falschen Ort. Ein Chinese war so nett und half uns das Hotel anzurufen und die richtige Adresse herauszufinden. Mit einem zweiten Taxi nahmen wir dann die letzten Kilometer zur richtigen Adresse in Angriff. Nach noch einem weiteren Anruf und Abholung durch die Rezeptionistin, einem nochmaligen Zügeln ins korrekte Hotel, kamen wir dann 3 Stunden nach unserer Ankunft endlich im Hotelzimmer an. Es blieb gerade noch etwas Zeit die Altstadt von Liliang zu erkunden und etwas zu essen. Den ganzen nächsten Tag erkundeten wir dann weiter die Altstadt, kauften das eine oder andere Souvenir und eine Ukulele. 🙂 Den Abend verbrachte ich dann damit meine Ukulele zu erlernen und zusammen planten wir unsere Reise zur Tigersprung-Schlucht, wo wir eine zweitägige Wanderung mit zwei Übernachtungen andachten.

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