Im Hippie-Bus durch Neuseeland

17. Februar 2018 – 24. Februar 2018

Mit Stopp in Melbourne ging es von Denpasar nach Christchurch, welches an der Ostküste der Südinsel von Neuseeland liegt. Im Flieger von Melbourne nach Christchurch lernten wir Svetlana kennen, die uns noch einige Tipps rund um Christchurch gab. Wir hatten zwei Nächte in der Urbanz Accomodation gebucht, bevor es dann im Campervan los ging.

Christchurch

In der Stadt besichtigten wir unter Anderem die eingestürzte Kathedrale und das Mahnmal bestehend aus 185 weissen Stühlen, welche an das Erdbeben im Jahre 2011 erinnern. Am letzten Abend in Christchurch lernten wir Marielle und Mark aus Holland im Apéro kennen und diese Namen werdet ihr noch wohl öfters in den nachfolgenden Beiträgen lesen. 🙂

Am Morgen des 19. Februars wollten wir bei Sonnenschein unseren Campervan abholen, nur leider hatte dieser Verspätung und sie gaben uns für den Tag ein kleines Mietauto. Anstatt einfach zu warten fuhren wir in den Willowbank Park, welcher uns von Svetlana empfohlen wurde. In diesem konnten wir uns einen Eindruck von einheimischen Tieren machen, im Speziellen den einzigen Berg-Papagei der Welt, den Kea und der National-Vogel Kiwi. Wie bereits von Svetlana im Flieger erklärt sind die Keas extrem intelligent und neigen dazu Dinge zu stehlen. Besonders an Sachen aus Gummi erfreuen sie sich. Cornel’s Haarbändel war also schnell weg. 🙂

Fairlie

Als wir spät Nachmittags den Camper abholen konnten, zogen die Wolken bereits auf und der Sturm Gita kam näher. Wir fuhren trotzdem bis nach Fairlie, damit wir am nächsten Tag die blauen Seen Tekapo und Pukaki ansehen konnten. Leider war es kalt, neblig und regnerisch und wir verzichteten auf die Müller Hut Wanderung. Stattdessen machten wir Fotos von den Seen, schauten uns die Bilder des Mount Cooks an 🙂 und machten die Kilometer weiter in Richtung Süden nach Kurow.

Kurow

In Kurow wollten wir das erste Mal Freedom Camping (also gratis campen) ausprobieren. Wir hatten es uns gerade so im Camper gemütlich gemacht als ein Neuseeländer vorbei kam und uns warnte. Aufgrund des Sturms „Gita“ gab es eine Unwetterwarnung für die Region und da unser Zeltplatz direkt an einem Fluss gelegen war, legte er uns Nahe nicht hier zu schlafen. Zur Sicherheit fuhren wir in den nächstgelegenen Holiday Park, wo sie uns auch nur oben am Hang campen liessen, da sie ebenfalls mit einem höheren Wasserspiegel des Flusses rechneten.

Die Nacht haben wir ohne jegliche Katastrophenszenarios überlebt. Leider war das Wetter immer noch nicht so toll, daher fuhren wir ohne grosse Stopps zum gratis Campingplatz in Dunedin, welcher in der Nähe des Meeres lag.

Dunedin

Nach der verregneten Nacht hellte es endlich auf und wir konnten bei Sonnenschein Dunedin anschauen. In Dunedin befindet sich übrigens die steilste Strasse der Welt. Vielleicht eines der Sightseeings die man von Neuseeland kennt. Wir liessen es uns natürlich nicht nehmen und machten einen kurzen Abstecher dorthin.

Lumsden

Anschliessend entschieden wir uns nicht ganz in den Süden der Insel zu fahren, sondern wir kürzten ab und fuhren westlich nach Lumsden, um schneller nach Milford Sound zu kommen, also in den Fjordland Nationalpark.

Milford Sound

Der Weg nach Milford Sound ist mitunter eine der schönsten Strassen die wir in Neuseeland unter die Räder genommen haben. Vorbei am „Lake Te Anau“ stoppten wir unterwegs noch um eine vier stündige Wanderung zu machen. Wie es der Zufall so wollte trafen wir auf dieser Wanderung wieder auf Marielle & Mark. Die Aussicht auf der „Key Summit“ Wanderung war wunderschön und mit Blick Richtung Norden sahen wir unserem Ziel entgegen. Angekommen in Milford Sound realisierten wir dann erst, dass es nur einen ausgebuchten Campingplatz hatte und wir somit wild campen mussten mit Risiko eine Busse zu erhalten. Ein Einheimischer gab uns jedoch den Tipp, dass es einen Parkplatz gab, wo wildcampen toleriert wird und die Chance auf eine Busse entsprechend klein ist. Ohne weitere Kosten also konnten wir am nächsten Tag die Bootsfahrt durch den Milford Sound Fjord machen. Entlang des Fjordes fuhren wir hinaus aufs offene Meer und wieder zurück. Der Kapitän erklärte dabei was es an Flora und Fauna zu bestaunen gab und auf halbem Weg zurück hielt er noch den Bug des Schiffes in den Wasserfall. Natürlich standen wir ganz vorne und liessen uns in unseren Regenjacken duschen.

Te Anau

Nach dem Mittag ging es zurück nach Te Anau, wo wir uns einen schönen Campingplatz gönnten. Ich ging sogar abends noch am See joggen. Nach dem Fjordland Nationalpark ging es schon Richtung Queenstown und Wanaka, wo wir einige Aktivitäten geplant hatten. Mehr davon im nächsten Beitrag. 🙂

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