World of Warcraft – ein Selbstversuch
Eigentlich habe ich mir ja geschworen kein World of Warcraft zu installieren oder es überhaupt zu spielen. Am Samstag habe ich mich aber dann trotzdem überreden lassen und entschlossen mich auf einen Selbstversuch einzulassen.
Ich möchte herausfinden, wie einfach der Einstieg in diese Online-Welt wirklich ist. Und vorallem am eigenen Leib erfahren wie “süchtig” das ganze Spiel tatsächlich macht. Immerhin spielen über 10 Millionen Menschen dieses Spiel, und irgendetwas muss doch dran sein. Ich hoffe, dass ich mich nach diesen 10 Tagen wieder ohne Probleme von dieser Welt trennen kann…
Nachfolgend die Eindrücke vom ersten Spieltag.
Sonntag, 20.07.2008 – TAG 1
Ich habe mir heute meinen eigenen Representanten im Universum von Warcraft erstellt. Zugegeben – der Name ist etwas ungünstig gewählt… Mike Shiva heisst mein Ork. Aber da er ja nur für Testzwecke hinhalten soll, ist der Name sekundär. Aufgrund von Empfehlungen habe ich mich für die Spielerklasse “Schurke” entschieden, dass soll anscheinend sehr spannend sein und mich der Gruppierung “Horde” angeschlossen.
Der Einstieg ist etwas harzig, vielleicht auch weil ich das Spiel auf Englisch eingestellt habe. Ich habe meine ersten Aufgaben von irgendwelchen NPCs erhalten und versucht diese zu erfüllen. Das “töten” von kleinen Viechern die in der Pampa rumhuschen ist ja kein Problem, doch ein bestimmtes Ziel anhand von Richtungsangaben zu finden (trotz Kompass) ist ein bisschen mühsam. Bis jetzt bin ich doch schon einige Minuten ziellos in der Gegend rumgehampelt. Zum Glück springt mein Oger wie eine Eislauf-Prinzessin, wenigstens etwas das einen erheitert.
Bin jetzt Level 3, und hab eigentlich keinen Plan was ich mache.
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rasch
bisch scho süchtig?