Tschuuu, Tschuuu!

Wie erwähnt starten wir heute früh in den Tag. Um 8 Uhr gingen wir auf die Metro in Richtung Barcelona Hauptbahnhof und stiegen dort einige Minuten später schon in den Zug nach Cerbere.

Der spanische Zug war etwa wie eine S-Bahn, nur mit noch unbequemeren Sitzen und das wir in diesem Zug fast drei Stunden unterwegs waren. Und irgendwie haben die Südländer die Angewohnheit ihre Klimaautomatiken auf 16°C einzustellen. Es war f*cking cold!

In Cerbere wechselten wir wieder auf die Normalspur und zugleich auch noch das Land. Eine Zollkontrolle gab es keine. Hier konnte jeder in den Zug steigen und französischen Grund betreten. Dieser Zug brachte uns dann in 2,5 Stunden nach Beziers. Ich nutzte die Zeit und schaute mir “The International” an. :-)

Der nächste Zug brachte uns von Beziers nach Marseille. Und hier war die Klimaanlage auf 14°C eingestellt. Die haben einen an der Waffel. Ich fürchtete schon mich zu erkälten. Die nächsten drei Stunden reichten locker für “Crank” und ein paar Spielchen auf dem iPhone. Glücklicherweise hatte der Zug sogar eine Steckdose. Die kleinen Freude auf einer Zugreise. ;-)

Nach einer kurzen Wartezeit in Marseille gings weiter mit dem nächsten Zug der uns bis an unser Ziel bringen würde. Nizza war also nur noch 2,5 Stunden entfernt. Beim Film gucken vergeht die Zeit aber wie im Fluge und den Rest der Zeit kann man sich an der schönen Côte d’Azur ergötzen.

Um 20:30 Uhr kamen wir dann in Nizza an und machten uns auf die Suche nach unserer Unterkunft die ganz in der Nähe des Bahnhofs ist. Die Hausnummer und die Strasse haben wir dann auch gefunden, nur sah es absolut nicht nach einer Pension aus. Nicht mal an der Klingel am Haus war etwas angeschrieben. Auf Anfrage bei einer alten Frau die gerade ins besagte Haus ging, wurde uns dann bestätigt das sich die Pension im zweiten Stock dieses Gebäudes befindet.

Also ab in den zweiten Stock und rein in die gute Stube. Ein ältere Dame öffnete uns die Tür und verstand offensichtlich kein Französisch oder Englisch. Wir fragten uns ob wir hier wirklich richtig seien. Am Computer sass ein junger Herr. Ich dachte, eventuell der Sohn. Aber er interessierte sich nicht im geringsten für das was gerade passierte.
Irgendwann drückte die alte Dame das Telefon in Brunos Hand und am Telefon war die eigentliche Chefin der Pension. Sie erklärte soweit alles und checkte uns quasi telefonisch ein. Es stellte sich dann auch heraus, dass der junge Herr ebenfalls Hotelgast war und nur gerade Gebrauch vom kostenlosen Internet machte. ;-)

Unser Zimmer 5 ist mit einem kuscheligen Doppelbett ausgestattet und bietet um das Bett gerade mal Platz zum herumlaufen. Das Fenster zur Front schaut direkt auf die Bahngleise und ist glücklicherweise ziemlich gut schallgedämpft.
Wir verpufften kurz unser Zeug und machten uns dann auf in die Stadt um ein Bier zu schlürfen und etwas zu essen.

Bilder kann ich euch leider keine zeigen – die sind entweder von Bahnhöfen oder von Bruno. Die wollt ihr nicht sehen oder darf ich nicht publizieren. ;-)

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 21. Juni 2009 um 21:47 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

ramar

“oder darf ich nicht publizieren.”

ah das versteh ich jetzt noch… aber am Mittwoch will ich die sehen ;)

21. Juni 2009 um 22:39 Uhr

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