Toy Story 3 – 3D
Wer regelmässig hier mitliest, der könnte meinen ich sei jetzt aber doch schon lange nicht mehr im Kino gewesen. Damit hat derjenige eigentlich ja recht – aber so ganz stimmen tut es dennoch nicht.
Eigentlich war ich schon vor etwa zwei Wochen im Kino um Predators zu schauen, aber der Film war so schlecht das ich mich nicht traute ein Rückblick in den Blog zu schreiben. Der war wirklich grottenschlecht – PFUI!
Wenn ich ehrlich bin, wollte ich ihn auch nicht schauen gehn und hab mich dann aus Langeweile dazu entschlossen. ECHT! NICHT GELOGEN!
Aber jetzt zum eigentlich Thema – Toy Story 3
Toy Story 3 ist von Pixar – die gleiche Firma die bei Wall-E, Oben oder auch Ratatouille am Werk waren – also kann er ja nicht schlecht sein, oder?
In allen Toy Story’s gehts eigentlich ums Gleiche. Die Spielzeuge von Andy erwachen zum Leben und erleben gemeinsam ein Abenteuer. Für uns als Zuschauer ist das insofern speziell, dass wir die Umgebung aus Sicht der Spielzeuge wahrnehmen – somit alle Gegenstände und Orte extrem überdimensioniert erscheinen. Natürlich sind uns die beiden Hauptdarsteller; Woody der Cowboy und Buzz Lightyear der Space Ranger über die Zeit ans Herz gewachsen und so ist es natürlich nicht ganz egal was mit diesen Figuren passiert.
Heuer gehts darum, dass Andy mittlerweile älter geworden ist und demnächst ins College geht. Folglich braucht er seine Spielzeuge nicht mehr. Und eben genau dieser Umstand wird zum neuen Abenteuer für die Gruppe um Woody. Mehr wird hier nicht verraten!
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Toy Story 3 hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Gleich in der ersten Szene fühlte ich mich zurückversetzt in meine eigene Kindheit und stellte mir vor, wie meine Abenteuer mit meinem Spielzeug in so einem Film aussehen würden. Was danach folgte war eine witzig vorangetragene, stehts durchsichtige Geschichte mit witzigen Szenen und das wie gewohnt in einem technisch einwandfreien Gerüst. Der 3D-Effekt wurde von Pixar wiederum nur sehr dezent eingesetzt.
Ich finde es gut, dass Toy Story 3 sich selbst treu geblieben ist und zugleich ist dass auch das grosse Manko im Vergleich zu Filmen wie Wall-E oder Ratatouille – die Oberflächlichkeit der Geschichte. Auf Anspielungen gegenüber unserer Gesellschaft wird verzichtet und auch die Figuren erhalten keine weiteren Facetten. Es ist ein Film für Kinder und das ist eigentlich auch gut so.
Trotzdem hat es Toy Story 3 zum Schluss geschafft, dass meine Augen etwas feucht wurden und das war es allemal wert den Film im Kino zu sehen.
Prädikat: sehenswert
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Bilder: Walt Disney Studios
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