Tim und Struppi in «Das Geheimnis der Einhorn» – 3D
Wer kennt sie nicht – die Abenteuer von Tim und Struppi aus den Comics von Hergé. Jetzt haben es der junge Journalist und sein kecker Hund auch auf die Kino-Leinwand geschafft. Und dies in der Form eines Animationfilms und natürlich auch in 3D.
Was taugt die filmische Umsetzung von Steven Spielberg? Kann Sie das Flair der Comics einfangen und eine ebenso spannende Geschichte erzählen?
In dieser Geschichte ersteigert sich Tim auf einem Flohmarkt den Nachbau eines Segelschiffs. Er ist aber nicht der einzige der ein Interesse an diesem Schiff hat, und kurz nach seinem Kauf wollen ihm gleich zwei verschiedene Männer das Modell abkaufen. Doch Tim denkt nicht daran, sein gerade ersteigertes Gut, herzugeben und schöpft den Verdacht dass an diesem Schiff mehr dran ist als es den Anschein hat. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse und die Recherchen ergeben, dass es zwei identische Modelle des Schiffes gibt und diese zusammen ein Geheimniss enthalten.
Die potenziellen Käufer lassen aber nicht so schnell locker, und besonders einer – Sakharine – kennt keine Skruppel. Kurzum entführt er Tim und verfrachtet Ihn in einer Kiste auf die Karaboudjan. Nachdem er sich mit Hilfe von Struppi aus seiner misslichen Lage befreit hat, lernt er dort auch den betrunkenen Kapitän Haddock kennen. Danach folgt eine wilde Verfolgungsjagd auf dem schwarzen Kontinent und selbst Schultze und Schultze finden den Weg nach Afrika.
Wer die Geschichten rund um Tim und Struppi genau kennt, der weiss auch, dass dieser Film eine Verschmelzung von drei Abenteuern aus den Büchern ist. Steven Spielberg hat sich aber die Freiheiten genommen sich nicht ganz an alle Gegebenheiten zu halten. So zum Beispiel die Bekanntschaft mit Kapitän Haddock. Dem Tim und Struppi Fanatiker mag das ein Dorn im Auge sein, aber wer diese Ungereimtheiten zur Comicvorlage verzeihen kann, dem bietet der neue Film ein spannendes Abenteuer mit viel Phantasie, sehr viel Action und einer sehr guten Technik.
Mich hat der Film sehr in den Bann gezogen. Von Anfang bis zum Ende verfolgte ich gespannt die Geschichte und konnte keinen Störfaktor ausmachen.
Prädikat: sehr empfehlenswert
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Bilder: Sony Pictures
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