The Expendables
Was passiert wenn Sylvester Stallone in eine seiner alten Rollen schlüpft, konnten wir schon anhand von Rocky Balboa und John Rambo sehen. Was aber passiert wenn der gute alte Sly selber Drehbuch schreibt und seinen eigenen Film dreht und seine eigenen Figuren erfindet?
Dann kommt sowas raus wie bei The Expendables. Ein Gruppe von Söldner rund um den betagten Sylvester Stallone erledigt die schmutzigen Jobs von Leuten die sich eben die Finger nicht so gerne dreckig machen.
Das wäre weiter ja nichts spezielles wenn er nicht zugleich noch fast alle Action-Film-Grössen der letzten beiden Jahrzenten mit auf die Leinwand holen würde.
Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Bruce Willis und Mickey Rourke sind allesamt auf der Leinwand vertreten. Und es kommt auch noch der ein oder andere Überraschungsgast dazu.
Eigentlich fehlt nur noch Jean-Claude Van Damme, Steven Seagal und Chuck Norris. Zweiterer wurde sogar für den Film angefragt, hat aber abgelehnt.
Nun ja – um was gehts in diesem Film?
Die Gruppe um Sylvester kriegt einen Auftrag. Sie sollen einen kleinen Inselstaat von ihrem egoistischen Machthaber befreien. Natürlich ist dieser Diktator nicht ganz so böse wie er scheint… Das merkt die Truppe bald. Aber aus irgendwelchen Gründen (natürlich wegen einer Frau) müssen “The Expendables” doch eine Befreiungseinsatz in Angriff nehmen.
Bei diesem Einsatz – der etwa die ganze zweite Filmhälfte füllt – kracht und ballert es mächtig!
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The Expendables ist gewiss kein guter Film und trotzdem hatte ich ein sehr breites Grinsen auf dem Gesicht als ich das Kino verlassen habe.
Eine Voraussetzung für den Erfolg dieses Films ist, dass man sein Hirn am besten gleich zu Hause lässt damit man sich von den richtig platten Dialogen und aufgesetzten Witzen berieseln lassen kann. Auch die Actionszenen nehmen sich selbst nicht sehr ernst und es kommt mir so vor wie wenn Stallone hier seine wildesten Ideen in einen Film einbauen konnte.
Prädikat: Unterhaltend
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Bilder: Splendid Film
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Die Action ist wirklich ganz okey. Aber die Dialoge sind ja wirklich brutal platt. Und auch die zahlreichen Szenen die nun wirklich gar nix mit dem Film zu tun haben und grad als Füller dienen tun dem Film nicht sonderlich gut.
Nichts desto trotz – er ist unterhaltend sofern man die Ansprüche auch etwas herunterschraubt.
btw: Mel Gibson okey – kann man noch drüber verhandeln. Aber Harrison Ford ist ja schon nicht gerade der Über-Schläger.
Han Solo / Indiana Jones etc. einen grösseren Actionhelden als Ford gibts ja wohl nicht. Klar vielleicht nicht gerade auf die Art wie Stallone oder Van Damme.
nike
Anmerkung: Schon die letzten Rambo und Rocky-Filme hat Stallone selber geschrieben und auch Regie geführt. Das war auch schon bei Rocky 2, 3 und 4 der Fall.
Ich fand den Film super. Old-School Actionkino. Nicht so wischi-waschi Zeug wie es heute viel gibt. Wo sind die richtigen Actionstars des neuen Jahrtausends? Die es mit eben diesen Grössen in diesem Film aufnehmen können?
btw: Mel Gibson und Harrison Ford würden auch noch reinpassen. Chuck Norris eher weniger find ich.