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Die Reise nimmt ein Ende
Schon früh am Morgen mussten wir unsere Heimreise antreten. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen wir um 7:47 in den Zug von Nizza nach Ventimiglia (IT). Der Weg führte uns ein Stückchen der Küste entlang und unteranderem auch nach Monaco.
In Ventimiglia wechselten wir dann von der französischen Zuggesellschaft zur italienischen Trenitalia. Der Zug war soweit ganz angenehm, aber wie so oft wieder einmal verspätet. Wieso schaffen die südländischen Zuggesellschaften es nicht einen Fahrplan zu machen der auch eingehalten werden kann?
Easy Living
Nach dem etwas turbulenten gestrigen Tag wo wir die Fahrt und noch ein weiteres Hotelzimmer organisieren mussten, konnten wir heute unbeschwert in den Tag starten. Viel vor hatten wir eigentlich nicht. Noch ein paar Postkarten schreiben, die dazugehörigen Briefmarken organisieren, die Einkäufe für den morgigen Reisetag machen und dann ab an den Strand.
Auf und ab
Ich könnte jetzt wieder den Titel Strandtag verwenden, aber dann würdet ihr ja noch eifersüchtig werden. Also lass ich das mal.
Nach unserem Frühstück auf dem Zimmer (weil die Pension so klein ist, dass es nicht mal Platz hat für einen Esstisch) gingen wir auf den Burghügel. Auf diesem Hügel direkt an der Küste stand einst eine Verteidigungsanlage die mittlerweile aber abgerissen ist und Spielplätzen und Liegewiesen weichen musste. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Strand von Nizza und die Bucht des Hafens. Es hat dort anscheinend auch einen Wasserfall denn konnten wir aber irgendwie nicht finden.
Auf dem Rückweg durchstreiften wir die Altstadt und Bruno musste sich wieder einmal seiner Sucht nach Saurem hingeben. Nizza hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen engen, verwinkelten Gassen, zahlreichen kleinen Restaurants und Cafés die zum verweilen einladen. Dieser Teil gefällt mir wesentlich besser als der “neue Teil” vom Bahnhof bis zum Meer.
Tschuuu, Tschuuu!
Wie erwähnt starten wir heute früh in den Tag. Um 8 Uhr gingen wir auf die Metro in Richtung Barcelona Hauptbahnhof und stiegen dort einige Minuten später schon in den Zug nach Cerbere.
Der spanische Zug war etwa wie eine S-Bahn, nur mit noch unbequemeren Sitzen und das wir in diesem Zug fast drei Stunden unterwegs waren. Und irgendwie haben die Südländer die Angewohnheit ihre Klimaautomatiken auf 16°C einzustellen. Es war f*cking cold!
Strandtag
Der heutige Tag war der Erholung gewidmet. Nach dem aufstehen und dem abschicken unserer Postkarten setzten wir uns in ein kleines spanisches Restaurant und assen für 8.25€ zu Mittag. Wir hatten die Auswahl aus fünf Vorspeisen und fünf Hauptgängen und da alles auf spanisch war, bestellten wir einfach drauflos. Für mich gabs dann eine Aubergine mit Hackfleisch und Käse überbacken als Vorspeise und ein Entercote mit Pommes. Wein, Wasser und Brot konnte man so viel essen und trinken wie man wollte. Kein Wunder dass das Restaurant auch gut besucht war.