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Die Halbwertszeit von Wissen

Als ich heute die neuste Ausgabe des T3N Magazin durchgeblättert habe, wurde ich gerade etwas nachdenklich. Das Magazin richtet sich in erster Linie an Menschen die mit dem Content-Management-System TYPO3 arbeiten oder daran mitentwickeln. Im Zuge dessen werden aber auch immer wieder andere Open-Source Projekte zum Thema.

Es gibt mittlerweile eine so grosse Anzahl von Projekten, Programmier-Sprachen, Frameworks und Portalen dass es schwierig ist den Überblick zu behalten oder sich bei der vielen Ablenkung auf ein Kerngebiet zu fokusieren. Schwierig ist das nicht nur für Einzel-Personen sondern auch für Firmen:

  • Auf welches Pferd sollen man setzen?
  • Welche Entwicklung wird sich etablieren?
  • Wie kommt man an das Know-How?

Aus meiner Sicht, als Mitarbeiter, stellt sich daher die Frage wie lange ist mein Wissen noch “brauchbar”? Und wie kann ich meine Zukunftschancen wahren? Was und wieviel ist nötig um am Ball zu bleiben, und wie lange kann ich das machen (Alter?) ?

Ich weiss nicht ob das in allen Branchen so ist, auf jedenfall kommt es mir vor als wäre die Web- / Internet-Branche davon sehr stark betroffen… Ob jetzt Fluch oder Segen sei dahingestellt.

21. Dezember 2007

Auf zu neuen Ufern!

Nein – ich werde nicht schwul. :-)

Aber seit letzten Freitag führt mich mein Arbeitsweg nicht mehr ins Rheintal sondern ins heimelige Appenzellerland. Dort habe ich meine neue Stelle als Web-Entwickler angetreten.

Nach dem ersten “Beschnuppern” am Freitag stand heute das volle Programm am Start. Und ich denke das kommt gut! Auf jedenfall macht es Spass in einem kleinen Team zu werkeln und nicht immer alleine nach einer Problemlösung suchen zu müssen.

Sinngemäss habe ich bereits letzte Woche das Header-Bild einwenig modifiziert. Ich hoffe es gefällt!

Ach ja … der Appenzeller-Dialekt ist gar nicht sooo schlimm ;-)

5. November 2007

Letzter Arbeitstag

Früher als geplant ist heute mein letzter Arbeitstag bei der GIFASDATA AG.

Lustig das gerade in diesem Moment eine Mail reinflattert mit der Frage: Ob es viel Überwindung gebraucht hat den Job zu wechseln?

Den Akt eine Kündigung zu schreiben braucht schon ein bisschen Überwindung, vorallem wenn man es eigentlich ganz gut hat an der momentanen Arbeitsstelle. Natürlich gab es aber auch Gründe die für einen Stellenwechsel sprachen und deshalb stellt sich ziemlich schnell ein Gefühl des Aufbruchs ein – und das alleine ist schon ziemlich motivierend.

Ich will damit nicht sagen dass ihr jetzt nen neuen Job annehmen sollt, aber was spricht dagegen mal ein oder zwei Bewerbungen zu schreiben und seine Möglichkeiten auszuloten? Vielleicht währt ihr überrascht welche Stellen ihr bekommen würdet.

31. Oktober 2007

Alles ist am Arsch …

Ganz so schlimm ist es nun auch nicht – wie so oft halt eine Frage der Perspektive. Ich habe meinen Job bei der GIFASDATA AG gekündigt.

Mein neuer Arbeitsweg führt mich ab dem 1. Dezember nach Appenzell zur Koller Internet GmbH. Dort werde ich zwar die etwa gleiche Arbeit erledigen – aber natürlich in einem neuen Umfeld. Ich bin schon gespannt auf das Team und den ersten Arbeitstag.

Sicherlich auch eine interessante Erfahrung wird der letzte Arbeitstag werden – schon etwas komisch wenn man aus freien Stücken ein Teil seiner Vergangenheit “abstösst”.

28. September 2007