Archiv für die Beiträge zu ""
Goldige Zeiten
Mit blauem Himmel und praller Sonne begrüsste uns Kyoto heute morgen. Natürlich durfte somit auch die enorme Hitze nicht fehlen. Wir wollen hier aber mal nicht rumnörgeln.
Somit passte das Wetter eigentlich hervoragend zu unserem Tagesziel – dem Kinkakuji-Tempel. Das spezielle an dieser Anlage ist der mit Blattgold bemalte Tempel. Bevor es aber soweit war mussten wir mit dem Bus quer durch Kyoto fahren.
Ausflug nach Himeji
Wie ich ja bereits angedeutet habe stand heute ein Ausflug nach Himeji an. Himeji liegt etwas westlich von Kyoto und hat etwa 480’000 Einwohner. Im Zentrum der Stadt befindet sich eines der schönsten Schlösser von Japan mit einer riesigen Parkanlage, welches wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten.
Mit dem Zug fuhren wir also in rund 90 Minuten von Kyoto nach Himeji. Dabei fuhren wir auch durch Osaka. Ganz eindrücklich war dort das Umeda Sky Building welches fast wie eine Startrampe für ein Space-Shuttle aussieht. Leider verpasste ich den Moment um ein Foto zu machen.
Shopping-Day
Nachdem wir gestern noch eine Zeit lang gepokert haben und uns ein, zwei Bier genehmigten, standen wir heute erst so gegen 11 Uhr auf. Da ich mich vom Militär und den LAN-Partys gewohnt bin auf dem Boden zu schlafen hat mir das Schlafen keine grossen Probleme bereitet. Lediglich mein Zimmerpartner Stefan machte mir mit seinem Schnarchen ein bisschen zu schaffen.
Unser erster Gang am morgen führte dann sogleich in den naheliegenden “Family Mart” – das ist eine Ladenkette in Japan deren Filialen jeweils 24 Stunden offen haben – dort verpflegten wir uns mit Fruchtsäften als Frühstücksersatz. Mit der Metro gings dann in die Nähe der Einkaufsstrasse von Kyoto.
Im Eilzugstempo durch Japan
Heute morgen mussten wir zum ersten mal unsere Sachen packen, denn um 10 Uhr mussten wir aus dem Hotel auschecken. Das war zugleich auch ein erster Check ob wir die Taschen vor lauter Souvenirs noch zu kriegen. Zumindest bei mir hat alles reingepasst. Ein bisschen Luft für die letzten Beschaffungen bleibt noch.
Da unser Schinkanse erst um 13.13 Uhr in Richtung Kyoto abfährt gingen wir noch ein letztes mal nach Shinjuku. Wir mussten aber merken dass vor 12 Uhr nicht viel läuft. Also steuerten wir die erste Spielhalle an um die Zeit zu überbrücken. Stefan und ich wagten dann einen Versuch am “Initial D” Rennspielautomaten und testeten unsere virtuellen Driftkünste.
Fuji-san Survivor
Wir sind zurück vom Fuji-san, dem höchsten Berg von Japan.
Nach dem wir am Abend um zirka 20 Uhr mit dem Bus zur fünften Station auf 2350 Meter gefahren sind, starten wir um 22 Uhr mit dem Aufstieg auf den 3776 Meter hohen Fuji-san. Anfänglich gestaltete sich der Weg wie eine Autobahn, auf fast zwei Meter breiten Wegen ging es den Berg hinauf zur “Security Station” auf 2390 Metern. Dort bekamen wir einen Zettel mit der ungefähren Dauer der Besteigung und Höhenangaben für die unterschiedlichen Stationen. Ab der siebten Station auf 2700 Metern gestaltete sich der Weg zunehmend schwieriger. Zu diesem Zeitpunkt kann man die Besteigung des Fuji’s wohl nicht mehr als Wanderung bezeichnen. Über Stock und Stein klettert man im Zick-Zack von Berghütte zu Berghütte, die jeweils nur wenige Höhenmeter von einanderen entfernt sind. Bis zur etwa achten Station klappte das ganze sehr gut – doch auf 3020 Metern merkt man so langsam die immer dünner werdende Luft. Bei einem Zwischenstopp, nach etwa 2 Stunden Aufsteig, beschlossen wir daher eine warme Nudelsuppe zu geniesen. Wir hatten auch alle Zeit der Welt – schliesslich war es erst Mitternacht und bis zum Aufgang der Sonne dauerte es noch gut 4,5 Stunden.