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Auf und ab
Ich könnte jetzt wieder den Titel Strandtag verwenden, aber dann würdet ihr ja noch eifersüchtig werden. Also lass ich das mal.
Nach unserem Frühstück auf dem Zimmer (weil die Pension so klein ist, dass es nicht mal Platz hat für einen Esstisch) gingen wir auf den Burghügel. Auf diesem Hügel direkt an der Küste stand einst eine Verteidigungsanlage die mittlerweile aber abgerissen ist und Spielplätzen und Liegewiesen weichen musste. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Strand von Nizza und die Bucht des Hafens. Es hat dort anscheinend auch einen Wasserfall denn konnten wir aber irgendwie nicht finden.
Auf dem Rückweg durchstreiften wir die Altstadt und Bruno musste sich wieder einmal seiner Sucht nach Saurem hingeben. Nizza hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen engen, verwinkelten Gassen, zahlreichen kleinen Restaurants und Cafés die zum verweilen einladen. Dieser Teil gefällt mir wesentlich besser als der “neue Teil” vom Bahnhof bis zum Meer.
Tschuuu, Tschuuu!
Wie erwähnt starten wir heute früh in den Tag. Um 8 Uhr gingen wir auf die Metro in Richtung Barcelona Hauptbahnhof und stiegen dort einige Minuten später schon in den Zug nach Cerbere.
Der spanische Zug war etwa wie eine S-Bahn, nur mit noch unbequemeren Sitzen und das wir in diesem Zug fast drei Stunden unterwegs waren. Und irgendwie haben die Südländer die Angewohnheit ihre Klimaautomatiken auf 16°C einzustellen. Es war f*cking cold!
Strandtag
Der heutige Tag war der Erholung gewidmet. Nach dem aufstehen und dem abschicken unserer Postkarten setzten wir uns in ein kleines spanisches Restaurant und assen für 8.25€ zu Mittag. Wir hatten die Auswahl aus fünf Vorspeisen und fünf Hauptgängen und da alles auf spanisch war, bestellten wir einfach drauflos. Für mich gabs dann eine Aubergine mit Hackfleisch und Käse überbacken als Vorspeise und ein Entercote mit Pommes. Wein, Wasser und Brot konnte man so viel essen und trinken wie man wollte. Kein Wunder dass das Restaurant auch gut besucht war.
Messi, Puyol, Xavi, Gaudí…
Unsere heutiges Ziel war das Camp Nou. Das grösste Fussballstadion in Europa und die Heimat des FC Barcelonas. Mit der Metro kommt man auch ziemlich schnell in die Nähe des Stadions, aber die Beschilderung des Weges lässt ziemlich zu wünschen übrig. Ein Spanier der Wohl sofort erkannte das wir Fussballfans sind und keine Orientierung haben zeigte mit seinem Arm in eine Richtung und brabelte “Futbol”.
Park Güell
Wie so oft war ich mal wieder die Schlafmütze und pennte einfach mal wieder viel zu lange. Nach dem also schon der halbe Tag verstrichen war gab es aber doch noch einiges zu tun. Einerseits organisierten wir unsere weiterfahrt zu unserer letzten Station Nizza wo wir zwei Nächte bleiben werden und andererseits wollten wir noch zum “Parc Güell” – einem weiteren Werk von Gaudí.