Stadt der Fahrräder

Da wir nun schon einmal ein solch bequemes, ruhiges, schönes und sauberes Zimmer hatten, hatten wir keinen Stress schon früh aus den Federn zu steigen. Gut erholt starteten wir unseren Tag wieder mit einem Besuch am Frühstücksbuffet.

citybikeIn Kopenhagen ist es üblich das man sich mit dem Fahrrad fortbewegt, und die Stadt hat etwa 1200 Fahrräder für Touristen an verschiedenen Orten der Stadt platziert. Diese sind wie Einkaufswägen an eine Stange gekettet und können mit einem 20 Kronen Münzstück geöffnet werden. Die 20 Kronen erhält man dann wieder wenn man das Fahrrad wieder an einem solchen Platz ankettet. Direkt vor unserem Hotel ist eine solche Fahrradstation und wir hatten Glück. Es waren gerade noch zwei Fahrräder da.

Die Freude währte leider nicht lange, denn bereits als wir vom Frühstück zurückkamen waren die Fahrräder wieder weg. :-(

alter_hafenNach dem ausgedehnten Frühstück machten wir heute eine geführte Bootstour. Die wurden uns von der Dame an der Rezeption sehr ans Herz gelegt und kann ich wirklich jedem empfehlen der einmal nach Kopenhagen kommt. Man fährt während einer Stunde in die Kanäle der Stadt und sieht so die wichtigsten Gebäude und Orte. Wer will kann dann mit dem Fahrrad die Plätze noch etwas genauer anschauen.

alter_hafenWir hatten leider keine Fahrräder und mussten uns dann zu Fuss auf den Weg zur kleinen Meerjungfrau machen. Auf dem Weg dorthin durchstreiften wir auch den sehr hübschen alten Hafen von Kopenhagen. Immer auf der Suche nach einem Fahrrad wurden wir leider bis zur Meerjungfrau nicht fündig. Ein Grossteil der 1200 Velos sind anscheinend defekt, zerstört oder für private Zwecke entwedet worden. Für uns hies es deshalb – weiterlaufen.

parkAuf dem Rückweg schlenderten wir unter anderem durch den Garten des Königs, was in anderen Städten einfach Stadtpark genannt wird. ;-) Auf jedenfall hatten sich dort aufgrund des freien Tages jede Menge Einheimische eingefunden und sonnten sich auf der Wiese, spielten mit dem Bier in der Hand Cricket oder tranken um die Wette. Hier zeigte sich auch warum man nach Kopenhagen kommen sollte. Die Däninen sind wirklich… phuuu! :-D

Hier fanden wir dann endlich auch ein solches Gratis-Velo. Aber ein Fahrrad für zwei Leute? :-(
Beim Hostel fanden wir dann endlich auch noch ein zweites Fahrrad und so konnte unser Sightseeing jetzt etwas schneller vonstatten gehen. Mittlerweile war es aber auch schon wieder etwas später und unsere Mägen wollten etwas zu tun haben. Die Dame an der Rezeption empfahl uns das Cafe Saga. Big burgers with a lot of fried potatos. :-)
Und wir konnten unsere Fahrräder in Sichtdistanz aufstellen und gegen “Diebstahlversuche” verteidigen.

Nach dieser Stärkung genossen wir den Abend mit Bier und radeln am Hafen entlang, ein bisschen Sprintrennen (die unentschieden endeten) und ein bisschen Smalltalk mit venezuellischen und türkischen Touristen.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 2. Juni 2009 um 13:06 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

nike

Letztes Foto. Das nächste mal absteigen vom Drahtesel. Dann wirds auch scharf ;-P

btw: Im Winter bei -15° fahren auch die Dänen nicht mehr mit dem Velo…

2. Juni 2009 um 13:37 Uhr

Homer

Wenn ihr Schwindelfrei seit, geht auf die Kirche mit dem Gloubs auf der Spitze :D Die ist noch cool, man muss aber wirklich schwindelfrei sein ;-)
Wobei man von anderen Gebäuden einen änlichen Ausblick hat!

3. Juni 2009 um 09:23 Uhr

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