Sommer, Sonne, Sonnenschein!
Verdammt war das eine unangenehme Nacht in diesem Zug. Nicht nur das er rappelvoll war, die Leute sassen auch noch auf den falschen Plätzen und mussten dann noch umziehen. Dann wurde die ganze Kabine auf fast -5°C abgekühlt und meine Sitznachbarin vor mir konnte keine zwei Minuten ruhig auf dem Sessel hocken. Ich konnte so gut wir gar nicht schlafen. Dementsprechend ermüdet stiegen wir um 06:50 Uhr in Biarritz aus dem Zug aus und wollten uns erstmal etwas gutes gönnen. Ab ins Bahnhof-Bistro und Kaffee, eine Tasse heisse Schokolade und ein Gipfeli bestellen. Die heisse Schokolade war dann kalt und auf Wasserbasis und die Frischback-Gipfeli waren innen noch teigig. Der Start war uns also nicht wirklich gelungen in Biarritz.
Wir versuchten unser Glück bei der Jugendherberge. Und auch da mussten wir erst bis um 08:30 Uhr warten bis wir zumindest den Bürokram erledigen konnten, denn die Zimmer durften wir erst um 18 Uhr beziehen.
Nun was macht man in Biarritz um die Zeit von 9 Uhr bis 18 Uhr rumzubringen? Man geht natürlich an den Strand.
So verbrachten wir den ganzen Tag beim Salzwasser-Wettschlucken und Extrem-Sonnenbaden. Zweiters haben wir dann etwas übertrieben und uns glatt einen kleinen (manchmal auch grösseren) Sonnenbrand eingefangen.
Die Heimkehr gestaltet sich dann etwas komplizierter war aber durchaus lohnenswert. Wir stellten uns leider zwanzig Meter von der richtigen Haltestelle hin und fuhren so mit dem Bus zuerst in die entgegengesetzte Richtung und machten dann bei der Endhaltestelle wieder kehrt. Dafür konnten wir aber eine kleine fast kostenlose Standrundfahrt machen.
Zurück im Hotel verspachtelten wir unseren Einkauf aus dem Supermarkt, verstauten unsere Regenjacken und langen Kleider in den unteren Gefilden des Rucksackes, wäschten unsere dreckigen Kleider und tranken die Flasche Wein aus Paris mit unserem Zimmernachbarn Raul aus Spanien.
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ramar
ah das hät ich jetzt auch gerne!!
viel spass