Precious
Was macht man um sich nach einer Komödie wie “Der Kautions-Cop” wieder zu rehabilitieren?
Man geht ins Kino und schaut sich ein richtig schweres Ding an. Das ist im Falle von Precious absolut zweideutig gemeint.
In diesem geht es um die schwergewichtige Claireece “Precious” Jones (Gabourey Sidibe).
Sie lebt in einem harten Umfeld. Durch ihr starkes Übergewicht wird sie von ihren Mitschülern gehänselt, zu Hause kümmert sie sich um ihre Mutter (Mo’Nique) und wird von ihr trotzdem als Taugenichts abgestempelt und als sie dann auch noch schwanger wird, schmeisst man sie kurzerhand von der Schule. Kurz gefasst: Sie lebt ein ziemlich beschissenes Leben.
Aber irgendwie schafft es die 16-Jährige in diesem garstigen Umfeld, an ihrer Vision – einmal ein grosser, beliebter Star zu werden – festzuhalten und immer wieder aufzustehen.
Der Rauschmiss an der Schule bedeutet für Precious auch ein Neuanfang. Sie wechselt in ein alternative Schulklasse wo sie Lesen und Schreiben lernt und wieder neuen Mut fasst ihren Weg zu gehen.
Ich möchte hier nicht weiter auf die Geschichte des Films eingehen. Die ist nämlich – passend zum Film – echt schwere Kost. Und trotz der hart-bitteren Realität die uns der Film vor Augen führt, schafft er es uns immer wieder herzhaft lachen zu lassen und uns für wenige Sekunden aus der sonst so tragischen Geschichte zu holen.
Precious ist ein verdammt guter Film. Einer von diesem Filmen die viel zu oft untergehen. Ich muss gestehen, ich hätte mir den Film wohl auch nicht angeschaut, wenn mein Kollege nicht mit der Idee gekommen wäre. Thanks Vedi
Aber ich würde mich jetzt verdammt nochmal ohrfeigen, wenn ich ihn nicht gesehen hätte!
Prädikat: Sehr empfehlenswert
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Bilder: Lionsgate
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Vedi
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