Messi, Puyol, Xavi, Gaudí…

Unsere heutiges Ziel war das Camp Nou. Das grösste Fussballstadion in Europa und die Heimat des FC Barcelonas. Mit der Metro kommt man auch ziemlich schnell in die Nähe des Stadions, aber die Beschilderung des Weges lässt ziemlich zu wünschen übrig. Ein Spanier der Wohl sofort erkannte das wir Fussballfans sind und keine Orientierung haben zeigte mit seinem Arm in eine Richtung und brabelte “Futbol”. :-)

Wenn man in die richtige Richtung unterwegs ist kann man das Stadion natürlich nicht mehr verfehlen. Der Eintritt ins Stadion und das Museum kostet 17€. Danach folgt man einer vorgegebenen Tour durch die Katakomben des Stadions auf die Tribüne, zum Presse-Raum und in die Kabinen der Reporter. Am Ende des Rundgangs landet man automatisch im Museum. Leider war der Rasen des Stadions mit einer riesigen Bühne von einer unbekannten Band verbaut die am 30. Juni ein Konzert im Camp Nou spielen. Daher war die Sicht ein wenig eingeschränkt. :-(

camp_nouDas Museum ist sehr interessant und man kann neben den zahlreichen Pokalen auch einiges über die Anfänge des Fussballs in Europa und im speziellen natürlich dem FC Barcelona erfahren. Wusstet ihr das der Gründer des FC Barcelonas ein Schweizer war? Ich wusste es nicht und so gibts in der Ausstellung auch einen kleinen Wink in die Schweiz. ;-)

Und wie so oft kommt man natürlich nicht daran vorbei noch einen Besuch im Fanshop zu machen. Auf zwei Etagen wir sämtliches Zubehör für den echten Fan verkauft. Shirts, Hosen, Trikots, Tassen, Schlüsselanhänger, Kissen und sogar Fressnäpfe für Hund und Katz mit FC Barcelona Logo. Ich lies es mir dann nicht nehmen und kaufte mir ein Trikot.

Am Ende des Rundgangs waren wir dann aber beide der Meinung das es sich in einem Fussballstadion ohne Leute einfach nicht so berauschend anfüllt. Vielleicht später einmal ein Besuch im Camp Nou bei einem Heimspiel?

casa_battloUnsere zweite Station war dann wieder im Stadtkern – das Casa Battló. Auch hier wieder ein relativ hoher Eintrittspreis von 16€. Dafür ist der Audioguide inklusive. Das Casa Battlo ist ein Werk von Antoni Gaudí im Auftrag der Familie Battlo und zeigt eindrücklich wie Gaudí jedem kleinen Detail in seiner Architektur eine Funktion zukommen lies und diese mit einem beeindruckenden Design verband. Für Ikea-Möbel wäre diese Architektur völlig unpassend.

Ich kann jetzt keinen direkten Vergleich zu anderen Gaudi-Häusern ziehen, aber wenn ihr in Barcelona seit würde ich euch diese Gebäude sehr empfehlen. Manchmal kommt man sich im Inneren vor wie in einer Fantasie-Welt.

Zurück in der echten Welt durchstreiften wir ein zweites Mal “Las Ramblas” und schwenkten nach rechts in eine Seitengasse. Dort zeigte sich Barcelona von seiner vielseitigen Seite. Wir setzten uns in einem Café nieder und beobachteten das bunt gemischte Volk.

Dann gings zurück ins Hostel wo wir uns für den Ausgang in Barcelona parat machten. Für den Einstieg schlossen wir uns wieder der Partygruppe des Hostels an und kamen so ins Shoko. Ein paar Hüftschwünge später setzten wir uns ins Taxi und liesen uns zum sagenumwobenen “Otto Sutz Club” fahren.

Am Eingang sah es ja noch ganz gut aus, aber im inneren herschte ein trübes Verhältnis von 80:20. WTF? Wir blieben dann bis etwa 4 Uhr mussten dann aber eingestehen, dass sich hier nichts mehr zum positiven Wenden kann. Denn Heimweg nahmen wir dann zu Fuss in Angriff.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 20. Juni 2009 um 00:50 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

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