Mein neues Spielzeug
Aufgrund aktueller Entwicklungen sah ich mich gezwungen nach einer portableren Lösung umzuschauen damit ich meinen Blog auch unterwegs pflegen kann. Zwar kann man mit dem iPhone recht annehmbar tippen, aber für längere Texte brauchts eben doch eine Tastatur die mit dem 10-Finger-System bedient werden kann.
Letzte Woche habe ich mich dann entschieden und die Post brachte mir auch schon einige Tage später mein neues Spielzeug nach Hause.
Nun, warum habe ich das gemacht?
Das ist ganz einfach erklärt. Ab nächster Woche werde ich um diese Zeit (wenn alles nach Plan verläuft) schon irgendwo unterwegs sein mitten in Europa.
Zusammen mit Bruno werden ich einen Monat quer durch Europa reisen. Mit dem Zug werden wir ganz bequem die ein oder andere grosse Stadt anfahren. Und hoffentlich vieles sehen, hören und erleben. Damit ich nicht gleich alles wieder vergesse, möchte ich die Eindrücke hier in meinem Blog festhalten. So ganz nebenbei hat das auch den Vorteil, dass Verwandte, Bekannte und Interessierte gleich auch up-to-date sind und wissen dass alles gut ist (hoffe ich zumindest).
Aber zurück zum eigentlichen Thema – das Netbook.
Nun in Anbetracht der kommenden Reise habe ich für mich folgende Kriterien als Ausschlaggebend erachtet.
- Abmessung
- Gewicht
- Verarbeitung
Generell neigt man bei Computer-Zeugs ja gerne dazu das Augenmerk auf Megaherz und Gigabytes zu fixieren. Dieser Umstand ist bei den Netbooks zum Glück hinfällig. Denn die meisten Netbooks werden von einem Intel Atom N270 angetrieben, haben oft eine etwa 160 GB grosse Festplatte und in aller Regel 1 GB Arbeitsspeicher. Insofern wird einem die Entscheidung einiges einfacher gemacht. Denn was bleibt sind die oben genannten Kriterien.
Wenn das Netbook etwas grösser und schwerer sein darf gibts auch mehr Bildschirmdiagonale. Da für mich aber die Abmessung ein entscheidendes Kriterium war, suchte ich bei den 10″ Netbooks. Damit war auch das Thema Gewicht vom Tisch denn die wenigsten 10″ Netbooks sind wirklich schwer.
Die Verarbeitung war dann schon etwas schwieriger zu beurteilen. Einerseits kann man in den Online-Shops nur anhand von Bildern eine ungefähre Einschätzung abgeben und andererseits ist das auch immer etwas subjektiv. Ich wusste dass mir die Verarbeitung der Asus Produkte (eeePCs) nicht zusagte. Billig anmutendes Plastik und rundgelutschtes Design. Also war die Auswahl wieder um ein paar Geräte geschrumpft. Schlussendlich fiel die Wahl dann doch recht schnell auf das Lenovo S10e.
Die alten IBM Thinkpads (jetzt Lenovo) sahen zwar aus wie ein flachgedrückter Backstein, aber dürften bei allen PC-Gesellen als äusserst stabil bekannt in Erinnerung sein. Ich hoffe mal dass sich dies auch auf das Netbook applizieren lässt – und kann jetzt sagen die Verarbeitung ist wirklich stabil. Auch das simple Design entspricht mir viel eher, als diese rundgelutschten mit Klavierlack bespritzen “Style”-Netbooks.
Mit Windows XP und dem eingebauten 1GB Arbeitspeicher lässt es sich angenehm flott arbeiten und auch die Akkulaufzeit von etwa 5 Stunden entspricht meinen Erwartungen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Tastaturlayout. Dadurch das die “Funktions”-Taste ganz links unten angeordnet ist (wo normalerweise die “CTRL”-Taste sitzt) verdrückt man sich gerne mal wenn man einen Shortcut benutzen will.
Je nach Verwendungszweck kann es durchaus auch limitierend sein, dass das S10e nur zwei USB-Anschlüsse besitzt. Meiner Meinung nach reicht das völlig aus, schliesslich geht es hier um ein hochmobiles Gerät und nicht um einen Desktop an dem mal gerne mal 4-5 USB-Geräte anschliesst bis man nur mal arbeiten kann. (Tastatur, Maus, Webcam, iPhone-Dock, …)
Ihr seht also, ich kann auch während meiner Ferienzeit die ein oder andere Geschichte mitteilen.
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