It’s f*cking cold in Amsterdam

Wir haben die Nacht mit den Belgiern überlebt und kamen gegen 11 Uhr in Amsterdam an. Amsterdam hatte aber keinen besonders freundlichen Empfang für uns übrig. Nach gefühlten 30 Grad in Kopenhagen ist es in Holland schon fast 0 Grad. Mit Sack und Pack machten wir uns auf in die Metropole um irgendwo etwas zu essen.

Was ziemlich bald auffällt ist das Amsterdam sehr, sehr viele Nationen beherbegt. Hier gibts nicht nur ein argentinisches Steakhaus sondern auch das venezuelanische Steakhaus. Japanisch, Chinesisch, Marokkanisch, Italienisch, Thailändisch, Indisch … Und das nicht etwa in der ganzen Stadt verteilt sondern ziemlich schön konzentriert in mehrfacher Ausführung in der Altstadt.

Nach diesem ersten Sightseeing gings mit dem Tram zu unserem Hostel wo wir unsere Zimmer bereits beziehen konnten. Wir verstauten unsere Sachen und da wir mittlerweile fast keine saubere Wäsche mehr hatten nahmen wir die dreckige Wäsche zusammen und informierten uns wo wir waschen konnten. Direkt in der Nähe des Hotels hat es einen Waschsalon wo man entweder selber waschen oder die Wäsche aufgeben kann. Alternativ kann man die Wäsche auch im Hostel aufgeben und die Wäsche wird dann ebenfalls in einem Wäschesalon gewaschen und wieder ins Hotel zurückgebracht.

Wir statteten dem Wäschesalon höchstpersönlich einen Besuch ab um evtl. selber zu waschen oder die Wäsche dort abzugeben. Da die dort aber weder Englisch noch Holländisch konnten (Wir ja auch nicht) war uns dann doch etwas zu suspekt und wir beschlossen die Wäsche im Hotel aufzugeben. Leider waren wir etwas spät und jetzt kommt unsere Wäsche erst übermorgen zurück. :-(

sneakerstoreDas führt zumindest bei mir zum Problem das ich keine Unterwäsche und Socken mehr habe. Also gingen wir in die Stadt einwenig einkaufen. Das hatte zudem auch den Vorteil das ich meine zerrissene Jeans (die von meiner Mutter für die Reise geflickt wurde) durch eine neue ersetzen konnte. Die Suche nach einer passenden Jeans erwies sich etwas schwierig, da ich irgenwie einfach nicht die richtige Grösse fand. Nach einiger Zeit (einer halben Ewigkeit) reichte mir dann die Verkäuferin doch noch eine passende Jeans und für 42€ landete Sie in meinem Rucksack. Frische Unterwäsche und Socken waren dann kein Problem mehr. ;-)

Wer jetzt denkt das die Jeans ja schon sehr billig seien, der hat zumindest in diesem Fall auch recht. Ich wollte dann aber noch verifizieren ob das Preisniveau überall so tief ist und ging noch in den Pepe Jeans Laden. Dort kosteten die Jeans um die 140 €! Also fast schon teurer als in der Schweiz.

Eingedeckt mit neuen Kleidern gings zurück zum Hotel wo wir einen kurzen Erholungsschlaf machten. Den Abend verbrachten wir mit Essen beim Italiener, schauten in verschiedenen Bars und Pubs rein und testeten die verschiedenen Biere bis wir um halb zwei aus Kuba ausgewiesen wurden und uns auf den Heimweg machten.

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 4. Juni 2009 um 12:11 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

nike

“Hätte ich doch nur einen grösseren Rucksack” ;-P

btw: Wie bist du mit deinem Netbook zufrieden?

4. Juni 2009 um 16:11 Uhr

Freshmeat

hehe .. das Problem an einem grossen Rucksack ist, dass man auch automatisch mehr unnötiges Zeugs mitnimmt. Insofern ist die Rucksack-Grösse gerade ausreichend – quasi perfekt.

Das Netbook leistet hervorragende Dienste. Ich habs den ganzen Tag im Tagesrucksack dabei und wenn wir mal irgendwo in einem Kaffee sitzen und die Reise organisieren müssen, können wir bequem im Netz surfen. Von dem her, absolut hilfreich.

6. Juni 2009 um 11:34 Uhr

nike

Das stimmt schon auch. Nur ist dann eben etwas Selbstdisziplin gefragt. Wenn du einen Kasten Bier kaufst musst du auch nicht grad alles auf einmal trinken ;-) dachte nur wäre sicher noch nice etwas Platz für Souveniers im Rucksack zu haben.

6. Juni 2009 um 14:35 Uhr

nike

Und wie organisierst du deine Fotos auf dem kleinen Ding?

7. Juni 2009 um 16:31 Uhr

Freshmeat

Ich hab einfach einen Ordner für den ganzen Railtrip und dort pro Tag die Bilder abgelegt.

Sortierung und Bearbeitung mach ich dann zu Hause.

8. Juni 2009 um 09:58 Uhr

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