Iron Man 2

Bereits letzte Woche gings wieder einmal ins Kino. Nachdem immer wieder Fortsetzungen von Filmen ins Kino kommen und diese meistens eher schlecht als recht sind – zum Beispiel “Transformers 2″ – war ich mir nicht sicher was ich von Iron Man 2 erwarten durfte. Eines wusste ich aber und das stimmte mich zuversichtlich – Scarlett Johansson wird auf der Leinwand sein. Also rein ins Kino und zurücklehnen, sollte ja in erste Linie unterhaltsam werden.

Für diejenigen die Iron Man nicht kennen: Iron Man ist Tony Stark. Er hat sich einen minituriasierten Atomreaktor in die Brust eingepflanzt und bezieht daraus die Energie für seinen High-Tech Metall-Anzug. Mit diesem kann er fliegen, schiessen und noch viel anderes Tolles anrichten. Iron Man ist quasi die Allzweck-Waffe gegen das Böse. Nahezu unverwundbar und schwer amerikanisch. Nur möchte der egozentrische Tony Stark seine Technologie nicht teilen und wird als Held der USA gefeiert. Er bezeichnet sich als Erfinder des “kommerzialisierten Weltfriedens” und feiert sich selbst besonders ausgiebig.

Und wo Macht ist, ist der Staat Amerika nicht weit. Dieser möchte Tony Stark dazu zwingen seine Technologie an die Behörden auszuliefern. Doch dadurch wäre Iron Man nicht mehr einzigartig und Tony Stark überflüssig. Kein Wunder also, dass er sich dagegen wehrt. Sein Argument: Es gäbe keine Bedrohung die es mit Iron Man aufnehmen kann, also braucht es auch keine zusätzlichen Exemplare dieses Anzuges.

Als dann kurz darauf ein Blitz-Peitschen-Schwingender Russe mitten auf der Rennstrecke von Monaco ein kleines Scharmützel anzettelt zeigt sich die Bedrohungslage jedoch verändert.

Weiter möchte ich hier auf die Story nicht eingehen. Alles in allem ist der Film sehr unterhaltsam. Nicht ganz so prickelnd wie Teil 1 da einfach viele Tüftel-Szenen fehlen die damals interessant waren und für lustige Szenen gesorgt haben, aber immer noch genug um immer wieder für Lacher zu sorgen.

Es gibt auch zwei Szenen an denen ich mich leicht genervt habe. Eine davon ist, wie der Bodyguard von Tony Stark mit einem Rolls Royce Phantom beim Autorennen in die entgegen gesetzte Richtung fährt und kein einziges Rennauto trifft, und die andere Stelle darf ich an dieser Stelle nicht verraten (das würde etwas Spannung rausnehmen). ;-)

Klar es gäbe noch diverse Szenen in denen man diesem Film mangelenden Realismus vorwerfen kann, aber solange es im direkten Zusammenhang mit dem Ironman-Anzug steht, kann ich das akzeptieren.

Wer also den ersten Teil gut fand, wird auch im zweiten Teil gut unterhalten.

Prädikat: Empfehlenswert

-

Bilder: Paramount Pictures

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 16. Mai 2010 um 00:32 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

Kommentar schreiben

Name *
Mail (wird nicht angezeigt) *
Website