Informationsspeicher Louvre

Der heutige Tag war wie geplant für den Louvre vorgesehen. Nicht nur darum, sondern weil wir gestern auch etwas länger gebraucht hatten um den Weg ins Hotel zu finden standen wir kurz auf um zu frühstücken und begaben uns dann wieder auf das Hotelzimmer um etwas auszuspannen.

Gegen Mittag gingen wir dann als erstes die Zugfahrt von Biarritz nach Barcelona organisieren. Es stellte sich heraus, dass das etwas komplizierter wird. Wir hatten die Wahl zwischen einer elfstündigen und einer sieben stündigen Zugfahrt und wählten logischerweise die kürzere da wir dann zwar etwas später in Barcelona sind, aber dafür etwas länger in Biarritz an der Sonne liegen können. Zweimal umsteigen inklusive. Mit dem Betrag von 15€ ist das ganze wiederum nicht gratis – was man manchmal denkt wenn man das Eurorail-Ticket reserviert.

zimmer_von_napoleonDanach gings auf in den Louvre. Und verdammt! Das Ding ist riesig. Denkt bloss nicht, dass ihr das in ein paar Stunden durchkriegt. Das dauert Tage um sich da alles anzuschauen. Natürlich liesen wir uns die bekannten Highlights nicht entgehen. Die Statute von König Ramses, die Räumlichkeiten von Napoleon und natürlich auch Leonardo Da Vincis Mona Lisa wurden von uns beäugt. Besonders Letzteres ist aber so überrennt und abgeschirmt dass es irgendwie keine Verbindung zum Betrachter aufbauen kann. Etwas entäuscht schauten ich daher ziemlich bald die restlichen, zahlreichen und auch schönen Gemälde anderer Künstler an.

Zum Abschluss des Louvre Besuch gings in die Zusatz-Austellung “Die Pforten des Himmels”. Eine Sonderaustellung über die Ansicht der alten Ägypter über das Leben nach dem Tot und den Weg der Toten in den Himmel. Hört sich jetzt so an wie wenn ich das gecheckt habe, aber das ist nicht so. Die Texte die auf Deutsch vorhanden waren reichten gerade so aus um gedanklich eine Verstrickung zu erzeugen. Aber leider viel zu wenig um so richtig in die Welt der Ägypter einzutauchen…

Ziemlich abgekämpft verliesen wir den Louvre gegen 21 Uhr und entschieden uns für Fast-Food. Auf dem Champs Elysée verpflegten wir uns mit Burgern und Pommes-Frites um danach ins Hotel zurück zu kehren wo wir den Schluss von Teil 2 der Godfather-Trilogie schauten.

PS: Amerikaner können einem ziemlich auf den Sack gehen mit ihrem Englisch.

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 12. Juni 2009 um 22:28 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

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