Inception
Für die meisten ist das hier ja schon alter Käse aber trotzdem möchte ich kurz auf diesen Film eingehen. Nach dem er von vielen meiner Kollegen und auch in der Presse nur Lorbeeren erhalten hat konnte ich mir letzte Woche auch ein Bild von diesem Film machen.
Bei mir war eigentlich nach dem Trailer nicht besonders viel Drang nach diesem Film entstanden und trotzdem wollte ich ihn mir anschauen. Grundlage dieses Entscheids: Alle neueren Filme mit Leonardo DiCaprio haben mir ausserordentlich gut gefallen. Wenn dann der Regisseur (Christopher Nolan) von “The Dark Knight” am Werk ist, dürfte dieser Film wirklich ein echter Erfolgsgarant sein, oder?
Das Fazit gleich voraus – ja der Film ist gut. Aber ich bin mir nicht sicher ob er wirklich genial ist.
Leonardo DiCaprio ist Cobb. Cobb ist ein Extractor. Seine Auftraggeber wollen, das er aus seinen Zielpersonen ein Geheimnis herauskitzelt. Heute würde das bedeuten, dass man diese Person kidnappt, foltert und solange weitermacht bis man weiss was man wissen will. In der Zukunft funktioniert das etwas anders.
Wenn die Zielperson schläft, träumt sie. Und in diesen Träumen verbindet sich Cobb mit Ihnen um an diese Geheimnisse zu kommen. Wenn er die gewünschten Informationen hat, hat er eine Extraction vorgenommen. Und das Gegenteil davon wäre dann eine Inception. *dingdingding*
Das hört sich jetzt kompliziert an und wer den Film nicht gesehen hat, versteht dies jetzt nicht, aber am besten schaut ihr euch den Film an und euch wird zumindest in diesem Bereich einiges klarer werden.
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Inception ist gewiss ein guter Film. Einer bei dem man keine Minute von der Leinwand wegschauen kann (und es dauert über 140 Minuten). Es ist wirklich spannend bis zum Schluss und dann geht man aus dem Kino und weiss nicht so richtig wo man den Film einordnen will.
Ich glaube der Film will sich auch nicht einordnen. Und was mir an diesem Film fehlt, und was ihn zu einem super-genialen Film machen würde ist, wenn er eine Botschaft hätte.
Was will mir dieser Film sagen? Das ich mich in meinen Träumen vor Dieben schützen muss?
Würde es den Film “Matrix” nicht geben, wäre man gedanklich sicher noch stärker gefragt, aber so bleiben am Schluss eher nebensächliche Fragen offen.
Trotzdem eine klare Empfehlung von mir weil es in letzter Zeit einfach nichts vergleichbares im Kino zu sehen gab und alles spannend und genial gemacht ist.
Prädikat: Sehr empfehlenswert
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Bilder: Warner Bros
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Nicht jeder Film braucht eine Botschaft. Entertainment heisst das Zauberwort.
Phil
Stimmt, eine Botschaft bringt der Film nicht rüber. Aber das ist für mich eigentlich auch nicht ein Kriterium.
Lobenswert finde ich auch, dass, im Gegenteil zu Matrix, gar nicht versucht wird zu erklären wie das ganze überhaupt funktioniert. Irgendwelche Erklärungsversuche hätten das ganze eh nur ins Lächerliche gezogen.
So wie es dargestellt ist, ist es einfach so und man verliert als Zuschauer eigentlich nicht viel Gedanken daran und kauft es ab.
Dafür gibt es bei mir ganz viele Extrapunkte. Den Mut einfach mal etwas hinzunehmen wie es ist, ohne das Gefühl zu haben man müsse das jetzt noch erklären.
Musste ich einfach noch los werden und da ich bei mir im Blog schon so viel ge-inceptioned habe, mach ich das nun hier