In München steht ein Hofbräuhaus
Nach dem anstrengenden Wochenende mit sehr wenig Schlaf, ging es heute (Montag, 25,05.2009) also los mit unserem Railtrip rund um Europa.
Glücklicherweise klappte es auch noch rechtzeitig mit meiner Identitätskarte, denn ohne diese hätte ich nicht mal ein Ticket bekommen. Manch einer würde jetzt sagen, “Wie immer auf den letzten Drücker”. Aber ich würde meinen das bezeichnete man als perfekte Planung.
Damit ich noch ein paar Kopien von meinem Interrailticket machen konnte, holte ich es mir dann doch noch vor der eigentlichen Reise.
Um 13:27 gings mit meinem neuen Glücksbringer am Rucksack mit dem Postauto nach Herisau, mit dem Zug nach St.Gallen und dort stieg ich um 14:19 pünktlich in den Eurocity-Zug von Zürich nach München. Bruno war schon im Zug da er bereits in Zürich eingestiegen ist.
Nach einer kurzweiligen Zugfahrt erreichten wir unsere erste Station München. Wir überlegten kurz wie lange wir bleiben wollen und da wir nur eine garantierte Übernachtungsmöglichkeit für heute Nacht hatten, beschlossen wir gleich die nötigen Billete und Reservation für unsere Weiterreise nach Berlin zu tätigen.
Am Infopoint erfuhren wir, dass es einen Nachtzug um 23:08 gibt mit dem wir dann etwa um halb Acht in Berlin sind, aber ein Ticket wollte uns die nette Dame dann keines verkaufen. Dazu wurden wir zum Reisezentrum weitergeleitet, wo wir uns eine Nummer ziehen durften und dann etwas warten mussten.
Bruno’s Einschätzung von der Dame am Schalter 5 traf den Nagel genau auf den Kopf (“Do chömer seriöse Informatione über”). In deutscher Sachlichkeit erteilte sie uns jegliche angeforderte Information und liess sich auch nicht durch unser Schweizerdeutsch einschüchtern. Für 10€ (Liegesitze) buchten wir unseren Platz im Nachtzug und nahmen gleich noch ein Ticket für den S-Bahn und U-Bahn-Verkehr von München dazu.
Etwas komplizierter gestaltete sich dann der Weg zur Jugendherberge. Wir konnten zwar aus dem Linien-Plan herauslesen, dass wir auf die Linie U3 müssen. Aber ein Schild oder irgend einen Hinweis auf diese ominöse U3-Linie konnten wir auf dem ganzen Bahnhof nicht finden.
Und wo Not am Mann ist, fragt man am besten eine Frau! ![]()
Eine nette Dame in der blauen Uniform der Münchner Verkehrsbetriebe durfte uns dann den Weg erklären und führte uns sogar noch höchstpersönlich zur richtigen U-Bahn. Wer jetzt denkt, dass wir wieder mal total den Überblick verloren hätten, der irrt! Um nämlich auf die U3-Linie zu kommen muss man erstmal eine Station mit der U1 fahren. Aber das steht natürlich nirgends.
Nun wir haben unseren Weg zur Jugendherberge gefunden und waren schon mal angenehm überrascht vom ersten Eindruck. Die Jugendherberge ist nämlich komplett neu renoviert und somit in einem 1A Zustand. Es hängen zwar noch überall ein paar Kabel aus den Wänden, aber wir sind ja nicht heikel.
Mittlerweile war es aber auch schon recht spät am Abend und bei beiden kamen die ersten Hungergefühle auf, also verstauten wir die wichtigsten Utensilien und machten uns auf den Weg zurück in die Stadt. Das war etwas einfacher als der Hinweg, denn mit der U-Bahn kann man direkt auf den Marienplatz fahren.
Wenn man dann dort ist hat man auch schon zahlreiche Möglichkeiten um sich zu Verpflegen und wir steuerten sogleich zwischen McDonalds und Burger King hindurch zum US-Mexikaner. Dort gabs dann feine Fajitas und ein noch feineres Hüftsteak. Ihr dürft gerne raten, wer was gegessen hat.
Unsere letzte Aufgabe für heute war dann in Berlin nach einer Unterkunft zu suchen. Und bei Grüntee beim benachbarten Japaner konnten wir dann über das offene WLAN des Apple-Stores noch zwei Betten für die nächsten Nächte reserviert.
verwandte Beiträge
Dimitri
e gmists Volk die deuschen hä
die eine hälfet und die andere sind eifach nur zful