In Bruges

Brügge sehen… und sterben?

Ray (Colin Farell) und Ken (Brendan Gleeson) sind ein ungleiches Paar. Der Eine jung, exzentrisch, der Andere reif und angepasst. Jetzt sind sie beide in Brügge – der vielleicht idyllischsten Stadt Europas.

Doch was verbindet diese zwei Personen, und warum sind Sie in Brügge? Das ist schnell erklärt: Sie sind Auftragskiller und da beim letzten Auftrag in London etwas schief ging, müssen Sie auf Anweisung ihres Auftraggebers untertauchen. Wo geht das besser als im friedlichen Brügge…

Während Ken sich sogleich für das altertümliche Brügge erwärmen kann, gibt Ray einen ziemlichen schlechten Touristen ab. Erst als er die hübsche Chloe kennenlernt beginnt auch sein Herz aufzuwärmen. Doch so idyllisch wie es scheint, bleibt der Zwangsurlab nicht lange.

Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten aber der Film ist sehr unterhaltsam und gespickt mit einer satten Portion schwarzem Humor. Herrliche Dialoge, schöne Bilder (von Brügge) und eine bisschen Sarkasmus, Rassismus und Diskriminierung machen diesen Film zu einem amüsanten Potpourri. Nicht zu letzt muss man wohl auch erwähnen, dass der Film nicht unblutig vorbei geht und sogar ziemlich brutal wird.

Wer Filme wie “In China essen sie Hunde”, “Hot Fuzz” oder “Pulp Fiction” gemocht hat, wird diesen Film entweder schon gesehen haben oder sollte ihn zumindest noch anschauen. Wem die oben genannten Titel kein Begriff sind, der kann es natürlich auch versuchen – gut vorstellbar, dass auch diese Personen nicht entäuscht sein werden.

Prädikat: sehr empfehlenswert!

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 1. August 2008 um 15:13 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

duden

guter spagat zwischen schwarzer komödie und drama, ohne dass eins von beiden unglaubwürdig wirkt bzw nicht zum anderen passt.. und chloe .. ouou :D

1. August 2008 um 16:27 Uhr

Ramar

Der Film ist echt der Hammer!

4. August 2008 um 10:55 Uhr

Dash Rendar

gangi hüt obig go luege…

9. August 2008 um 12:46 Uhr

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