Green Zone

Es gibt bestimmt nicht viele Personen die beim Namen “Matt Damon” ahnungslos die Schulter zucken. Den meisten kommen wohl schon sehr bald die drei Kinofilme “Die Bourne Identität”, “Die Bourne Verschwörung” und “Das Bourne Ultimatum” in den Sinn. Diese stehen für knallharte Agenten-Action wo die alten Bond-Filme nur gerade müde Gute-Nacht-Geschichten sind.

Bei den letzten beiden Teilen der Bourne-Trilogie hatte Paul Greengrass die Regie – und bei “Green Zone” kommen Matt Damon und Paul Greengrass erneut zusammen.

Wird das auch wieder so spannend und actiongeladen wie bei den Bourne streifen?

Matt Damon mimt den US-Soldaten Roy Miller der in den Irak beordert wurde um dort die Massenvernichtungswaffen des Saddam-Regimes zu finden. Er und sein Team werden dabei in jeder Mission entäuscht, denn bekannterweise finden die US-Streitkräfte keine entsprechenden Waffen im Irak. Roy Miller wird stutzig und zweifelt die Aufklärungsberichte der Armee an. Diese Zweifel bringen ihn ins Gespräch mit dem CIA-Agenten Martin Brown (Brendan Gleeson). Brown teilt zwar seine Zweifel, verfolgt aber ganz eigene Ziele, und Roy Miller scheint ihm für diesen Zweck dienlich.

Hört sich schon fast etwas kompliziert an, huh?

Es wird noch schlimmer. ;-)
Denn Person Nummer Drei, Clark Poundstone (Greg Kinnear) passen die Ziele von Miller und Brown nicht in den Kram. Und da er seinerseits einiges an Macht hat, versucht er diesen Zweien ordentlich die Suppe zu versalzen.

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Green Zone ist durchaus ein spannender Film. Mit seiner verstrickten Handlung bringt er dem Film immer wieder neue, überraschende Situationen. Das würde meiner Meinung nach auch reichen aber das Drehbuch schickt sich an, auch noch Politik, Emotionen und Action in die Spielzeit von 115 Minuten zu quetschen.

So passiert es, dass vorallem zu Beginn alles sehr schnell gehen muss und die Geschichte von Roy Miller fast wie die Schweizer Bundesbahn von einem Gleis zum anderen wechselt ohne Halt an den Bahnhöfen und/oder irgendwelche Stellwerkstörungen.

Danach hat Herr Greengrass dafür mehr Zeit sich mit Verfolgungsjagden und Schiessereien abzugeben – und das macht er nun mal halt lieber. ;-)
Immer daran denken: Greengrass hat nicht die ruhigste Hand und so wackelt das Bild auf der Leinwand schon fast wie auf der Titanic bei Windstärke 12.

Prädikat: Darf man schauen gehen, muss man aber nicht.

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Bilder: Universal Pictures

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 20. März 2010 um 23:14 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: , , . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

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