Alice im Wunderland
Zu Beginn der 3D-Vorstellungen im Kino, war ich aus diversen Gründen abgeneigt in diese Vorstellungen zu gehen. Irgendwie hatte ich Bedenken bezüglich der Technik, dem Tragekomfort dieser schicken 3D-Brille und schlussendlich redete ich mir ein, dass Hollywood bestimmt auch den ein oder anderen Film nur auf die Effekte ausrichtet (und das wollte ich nicht unterstützen). Mit den ersten beiden Behauptungen habe ich mittlerweile aufgeräumt, aber wie steht es um den letzten Punkt?
Wenn man sich die Geschichte von Alice im Wunderland kurz durch den Kopf gehen lässt, kommt man schnell auf die Idee, dass dieser Film in 3D bestimmt eine faszinierende Wirkung erzeugen muss. Ein kleines Mädchen verirrt sich in ihrer Traumwelt, wo sie einmal schrumpft, dann wieder wächst und sich schlussendlich in Miniaturformat durch das Abenteuer kämpft.
Und es funktioniert wirklich sehr gut. Tim Burton hat aus dieser Kindergeschichte mittels 3D und einer fast ausschliesslich computergenerierten Landschaft eine beeindruckend real-wirkende Traumwelt erschaffen. Die zahlreichen abstrusen Figuren, teils Menschlich, teils Fantasie fügen sich perfekt in die noch abgedrehtere Landschaft hinein. Und ich würde sogar sagen, das mir einige Szenen sogar ein schmunzeln, oder gar ein lächeln abringen konnten.
Nicht nur die 3D-Effekte des Films können überzeugen. Auch bei den Schauspielern wurden nicht gespart. Johnny Depp, Anne Hathaway oder Helena Bonham Carter sorgen dafür, dass die “realen” Figuren im Film ebenfalls glaubwürdig rüber kommen. Mia Wasikowska in der Hauptrolle von Alice konnte bei mir ebenfalls punkten.
Wenn ich dem Film etwas kritisches Anzumerken habe, dann vielleicht die Tatsache dass die ein oder andere Kameraeinstellung sehr stark darauf abzielt vom 3D-Effekt nutzen zu ziehen. Aber was solls – bei diesem Film passt es einfach.
Prädikat: Empfehlenswert
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Bilder: Walt Disney Studios
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