21

Eigentlich waren wir ja bereits am Montag im Kino um uns den Zocker-Streifen 21 anzuschauen. Mein World of Warcraft Selbstversuch hat mir aber bisher keine Zeit gelassen mein kleines Film-Review darüber zu schreiben. Was ich somit hier und jetzt nachliefere.

21 handelt vom schnellen Geld, von Las Vegas in seiner Reinkultur und von Mathematik – aber fangen wir von Vorne an.

Ben Campbell (Jim Sturgess) ist ein guter Student, eigentlich sogar der Beste auf seinem Gebiet! So gut, dass auch sein Mathematik-Professors Micky Rosa (Kevin Spacey) auf ihn aufmerksam wird. Dieser möchte Ihn für ein “kleines” ausser-schulisches Projekt mit an Bord holen.

Anscheinend hat Micky das perfekte System erdacht um die Casinos von Vegas ganz legal um einige Dollar zu erleichtern. Mit Hilfe von Mathematik, Beobachtungsgabe und ein bisschen Schauspielerei wollen Sie beim Blackjack das grosse Geld absahnen.

Ben ist skeptisch, aber für sein Medizin-Studium an der Harvard Universität benötigt er Geld, und zwar viel Geld! Genau diesen Geldsegen verspricht der ausgeklügelte Plan des Professors. Mit einwenig Nachhilfe der schönen Studentin Jill Taylor willigt Ben schlussendlich in den Plan ein und stürzt sich in den aufregenden Alltag der Wüstenmetropole Las Vegas.

Ebenso aufregend wie das ganze Vorhaben für den Protagonisten Ben Campell ist, so locker flockig sitzt man gut unterhalten im Kino. Der Film ist vielleicht nicht über alle Zweifel erhaben, der Handlungsstrang lässt sich recht gut erahnen, aber trotzdem hat er mir viel Spass gemacht. Jim Sturgess war mir als Schauspieler gänzlich unbekannt, hat aber hat meiner Meinung nach einen sehr guten Job gemacht. Kevin Spacey konnte indes auch überzeugen. Das Wiedersehen mit Laurence Fishburne hätte ebenfalls schlechter sein können, auch wenn ihm nur eine sekundäre Rolle zu Teil wird.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Ausser den genannten kleinen Mängeln ist er sehr unterhaltsam und macht auch im Vergleich zur Oceans-Filmtrilogie keine schlechte Figur. Wer also Lust auf ein unbeschwerliches Kino-Vergnügen hat, und vielleicht sogar noch ein bisschen Zocker-Gene in sich hat wird von 21 sicherlich nicht entäuscht sein.

PS: Anscheinend basiert der Film sogar auf einer wahren Begebenheit.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 23. Juli 2008 um 18:34 Uhr geschrieben und wurde mit den folgenden Schlüsselwörter gekennzeichnet: . Die Kommentare zu diesem Beitrag als RSS 2.0 Feed abonieren.

Simon

Ja. fand den film also auch nicht schlecht. Vorallem die Weibliche Hauptrolle hat mir sehr gut gefallen :-) . Und ich sag nur eins… Winner, Winner, Chicken Dinner….

24. Juli 2008 um 14:27 Uhr

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